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Stockum
Diskussion um Stockumer Ortsmitte

Stockum. Die Verlegung von Containern unter die Erde ist vorerst verschoben. Von Julia Brabeck

Einig sind sich eigentlich die Mitglieder der Bezirksvertretung 5, denn bereits vor zwei Jahren wurde per einstimmigem Beschluss die Verwaltung gebeten, den Bereich unmittelbar vor der Ladenzeile in Stockum neu zu gestalten. Eine bessere und höhere Aufenthaltsqualität soll damit erreicht werden. Einig sind sich die Politiker auch darüber, dass die dortigen Container, da kein alternativer Standort vorhanden ist, unterirdisch verlegt werden sollen. Dennoch wollten die CDU-Fraktion und die Grünen nicht dem Antrag der SPD-Fraktion dazu folgen, der somit abgelehnt wurde.

Der Grund ist, dass die genauen Kosten noch nicht ermittelt wurden. So hat die Verwaltung auf Anfrage der CDU zwar 50.000 Euro für den Bau der Unterflurstation für Papier und Glas angegeben, allerdings steht noch nicht fest, wie viel die eventuelle Verlegung von Versorgungsleitungen zusätzlich kosten wird. "Wenn wir jetzt festlegen, dass wir die Arbeiten aus eigenen Mitteln finanzieren, sind die Gelder gebunden. Und es ist noch nicht absehbar, wann die Maßnahme umgesetzt werden kann", sagt Benedict Stieber, Fraktionsvorsitzender der CDU. Eine Finanzierung aus dem städtischen Etat für Verkehrsverbesserungsmaßnahmen scheidet ohnehin aus.

Denn ob die Arbeiten durchgeführt werden, bevor die Umgestaltung des Umfeldes erfolgt, ist fraglich. Zumindest soll noch in diesem Jahr mit dem Ausbau des Geh- und Radweges im Bereich zwischen dem Freiligrathplatz und der Straße Am Hain begonnen werden, teilt die Verwaltung mit. Die Finanzierung dafür sei gesichert.

Die Bezirksvertretung 5 hat in der Vergangenheit immer wieder Anfragen und Anträge an die Verwaltung gerichtet, um den zentralen Bereich in Stockum an der Kaiserswerther Straße aufzuwerten. Konkret wurde die Stadt zuletzt im April 2015 aufgefordert, zu prüfen, welche Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität sorgen könnten.

"Im Hinblick auf die zahlreichen Messegäste, die hohen Besucherzahlen des Nordparks und nach Wiedereröffnung im September des sicherlich wieder stark frequentierten Aquazoos ist gerade dieser Standort ein Aushängeschild Düsseldorfs", sagt Alexander Giannakis (CDU).

Quelle: RP
 
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