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Stockum
Gemeinde unterstützt Hilfswerk mit Fastenessen

Stockum. Gut gefüllt war der Saal des Pfarrzentrums Heilige Familie am Sonntagmittag. Der Sachausschuss "Eine Welt" des Pfarrgemeinderats hatte zum Fastenessen geladen, an dem nach dem Gottesdienst mehrere dutzend Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde an der Carl-Sonnenschein-Straße teilnahmen. "Mit einem einfachen Essen wollen wir ein Zeichen der Solidarität mit den Hungernden dieser Welt setzen und für dieses Thema sensibilisieren", sagt Beate Scharenberg vom Sachausschuss.

Die Einnahmen aus dem Essen, das seit vielen Jahren in der Fastenzeit ausgerichtet wird, kommt dem katholischen Hilfswerk "Misereor" zugute. "Uns geht es aber vor allem darum, Gemeinschaft zu stiften und auf den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen", sagt Scharenberg. Ein weiterer Fokus der Veranstaltung, die wegen des verlegten Rosenmontagszuges kurzfristig um eine Woche nach vorne verschoben wurde, lag auf dem Thema "Fair Trade". So konnten vor Ort fair gehandelte Produkte, wie etwa Schokolade oder Honig und weitere Lebensmittel von den Besuchern gekauft werden. Die Einnahmen aus dem Verkauf kommen den Partnergemeinden, wie einer Missionsstation in Tansania zugute.

Um die Teilnehmer des Fastenessens für das Thema zu sensibilisieren, waren auch Schüler des Suitbertus Gymnasiums in Kaiserswerth vor Ort und hielten einen Vortrag. "Das Gymnasium war die deutschlandweit erste Fair Trade School", erklärt Schülerin Mado Kam. Die 18-Jährige engagiert sich mit weiteren Schülern in einer Fair Trade AG und stellt das Konzept regelmäßig in verschiedenen Klassen des Gymnasiums vor, um auf das Projekt aufmerksam zu machen. An der Schule selbst werden Fair-Trade-Produkte am Schulkiosk, bei Veranstaltungen oder am Fair-O-Mat, eine Art Süßwarenautomat, angeboten, an dem es nur fair gehandelte Produkte gibt.

(kro)
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