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Unterbilk
Am Fürstenwall entstehen neue Wohnungen

Unterbilk. Am Fürstenwall - auf der Höhe der Hausnummern 181 bis 189 - soll sich demnächst einiges tun. Einstimmig haben die für Unterbilk zuständigen Bezirkspolitiker den Plänen der Stadt zugestimmt, dort neue Wohnhäuser und Stadthäuser zu bauen und einige Gebäude zu sanieren. Entstehen sollen vor Ort unter anderem zwei Mehrfamilienhäuser mit 20 Wohneinheiten und 22 Einfamilienhäuser mit 31 Wohnungen sowie eine Tiefgarage mit circa 70 Stellplätzen. Umgebaut werden sollen wiederum vier straßenseitige Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen und zwei gewerblich genutzten Bereichen. Die Häuser sollen in ihrer Form aber laut Stadt weitestgehend erhalten werden.

Die Sorge einiger Bezirkspolitiker, dass im Zuge der Arbeiten für den Fürstenwall charakteristische Gebäude der Gründerzeit abgerissen werden könnten, sei unbegründet, sagte die Stadt. Denn tatsächlich seien die betroffenen Gebäude am Fürstenwall 183 und 185 erst circa 1970 gebaut worden. Historische Gestaltungselemente, die im Sinne der Erhaltungssatzung schützenswert seien, würden die Gebäude nicht aufweisen. Zudem wies die Stadt darauf hin, dass alle Arbeiten in der Nähe des unmittelbar angrenzenden denkmalgeschützten Gebäudes Fürstenwall 191 mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt werden. Die denkmalrechtliche Erlaubnis für den Abbruch der beiden Gebäude habe man bereits erhalten. Nach dem Abriss sollen dort vier Gebäude mit 37 Wohneinheiten entstehen. Zudem sollen ein- bis dreigeschossige Stadthäuser errichtet werden, in denen Platz für 31 Wohneinheiten geschaffen werden soll.

Für den Umbau vorgesehen sind wiederum die Gebäude mit den Hausnummern 187 und 189. Die Dachgeschosse der Häuser sollen nach den Plänen der Stadt allerdings abgebrochen und neu errichtet werden.

(semi)
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