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Unterbilk/Benrath
Arbeiten für Neubau des Dürer-Kollegs haben begonnen

Unterbilk/Benrath. Die Arbeiten für den Neubau des Dürer-Kollegs, das zurzeit noch in Unterbilk beheimatet ist, haben auf der ehemaligen Thyssen-Krupp-Brache in Benrath begonnen. Der Zeitplan für den Neubau des Berufkollegs ist sportlich: Bereits Ende 2017/2018 soll er fertig sein. Geht alles nach Plan, könnten im Sommer 2018 die Schüler aus Unterbilk dort einziehen. Rund ein halbes Jahr soll die Altlastensanierung des Bereichs dauern, auf dem die Schule gebaut werden soll.

Für die jüngste Sitzung der für Benrath zuständigen Bezirksvertetung 9 hatte das städtische Umweltamt eine "Informationsvorlage" gefertigt, die die stellvertetende Leiterin des Umweltamtes, Inge Bantz, den Politikern ausführlicher vorstellte. Auch die Stadt-Tochter Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR), die für die Stadt das millionenschwere Projekt umsetzt, war mit zwei Vertretern - Vorstand Denis Rauhut und Projektentwickler Nils Perpeet - anwesend.

Rauhut sicherte auf Anfrage der Grünen zu, dass es mit dem Bau der Schule einen "völlig neuen Zugang zur Unterführung Paulmühle" geben werde, zudem werde die Röhre den jetzigen 90-Grad-Winkel nicht behalten. Außerdem werde die Rampe künftig behindertengerecht sein.

Das Umweltamt versicherte den Politikern, dass die nach der Sanierung erreichten Werte denen entsprächen, die im gesamten Stadtgebiet gelten. Der durch die Stadt beauftragte Gutachter begleitet die Boden-Sanierung über das gesamte Verfahren. IDR-Chef Rauhut: "Das Umweltamt wird uns die ganze Zeit während der Altlastsanierung auf die Finger schauen." Zudem würden laufend während der Arbeiten Proben genommen, um abzuklären ob noch andere Bereiche, als die ausgemachten, belastet seien.

Weil nun - entgegen ersten Einschätzungen - doch auch umfangreich ausgekoffert werden soll, wurde die künftige Parkplatzsituation noch einmal von der IDR überarbeitet. So soll das Parkhaus auf rund 250 Stellplätze verkleinert werden und nur noch für den Bedarf der Schule und der Dreifachsporthalle dienen. Für unproblematisch hält die Stadt den Abtransport des zu entsorgenden Bodens. Beim Freiräumen der Fläche für das Dürer-Kolleg in Benrath rechnet das Umweltamt mit 18.000 Tonnen.

(roe)
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