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Unterbilk
Realschule arbeitet mit St.-Martinus-Krankenhaus zusammen

Unterbilk: Realschule arbeitet mit St.-Martinus-Krankenhaus zusammen
Schul-Direktor Sebastian Delißen (l.) und Stefan Erfurth, kaufmännischer Klinik-Direktor, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. FOTO: Schule
Unterbilk. Ungewohnte Klänge in der Cafeteria des St.-Martinus-Krankenhauses: Schüler der städtischen Realschule Florastraße geben vor Mitarbeitern und Patienten der Klinik ein Konzert und damit auch einen Vorgeschmack auf die neue Kooperation zwischen der Schule und der Gesundheitseinrichtung:

Schüler sorgen ab sofort regelmäßig durch Konzerte oder Kunstwerke für Abwechslung im Klinikalltag, Praktika im Krankenhaus sollen den Schülern wiederum erste Einblicke in die Arbeitswelt und speziell in Berufe im Gesundheitsbereich geben.

Träger der "Lernpartnerschaft" ist das Düsseldorfer Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule/Beruf, in dem Stadt, Arbeitsagentur, Arbeitgeberverbände, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft Berufsorientierungsprojekte unterschiedlicher Art koordinieren. Durch kontinuierliche und enge Vernetzung von Schulen und Unternehmen - zum Beispiel durch praxisnahen Unterricht, Referenten in den Schulen, Berufsorientierungs-Workshops, Mentoren und Coaches, Betriebserkundungen und Praktika - soll Schülern der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden, Unternehmen wiederum in Kontakt gebracht werden mit möglichen neuen Mitarbeitern. Rund 4.500 Düsseldorfer Schüler sind zurzeit in diesen Kooperationsprojekten aktiv.

Der Direktor der Realschule Florastraße, Sebastian Delißen, freut sich auf die praxisnahe Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Klinik und die Einblicke seiner Schüler in den Gesundheitsbereich. Das St.-Martinus-Krankenhaus beschäftigt zurzeit rund 400 Mitarbeiter und ist unter anderem spezialisiert auf die Behandlung von Diabetes-Patienten, hat zudem ein Adipositaszentrum. Die Klinik gehört zur Dernbacher Gruppe Katharina Kasper und bietet zum Beispiel eine dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an sowie Jobs als Fachkraft für Intensivpflege und als Assistenzarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

(semi)
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