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Rheinturm-Uhr könnte zum Grand Départ dunkel bleiben

Unterbilk: Rheinturm-Uhr könnte zum Grand Départ dunkel bleiben
Die digitalen Leuchten auf dem Rheinturm, an denen man die Zeit ablesen kann, sind derzeit defekt. FOTO: Krebs, Andreas
Unterbilk. Die seit zwei Wochen defekte Rheinturm-Uhr ("Lichtzeitpegel") ist möglicherweise bis zur Tour de France nicht repariert.

Manfred Kornfeld, Geschäftsführer der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz (IDR), die den Turm besitzt, sprach von schwer zu beschaffenden Ersatzteilen, aber auch dem Plan, die digitale Uhr bis zum Grand Départ wieder leuchten zu lassen. "Wir hoffen, dass das Ganze bis dahin fertig wird", sagt Kornfeld. Man wisse nicht, wie lange die Reparaturfirma brauchen werde: "Es ist ein größerer Schaden, und wir sprechen nicht von Standardteilen." 28 Leuchten seien defekt, nachdem aller Wahrscheinlichkeit nach ein Blitzschlag für eine Überspannung gesorgt habe. Zumindest gehe ein Gutachter der Versicherung, die den Schaden in diesem Fall für die IDR tragen würde, davon aus.

Der Künstler und Erfinder der Uhr, Horst Baumann (82), behauptet, dass die Schäden auch durch die Farbumstellung der Leuchten bei einer Telekom-Aktion vor knapp zwei Wochen entstanden sein könnten. Das schließt Kornfeld aus, und sagt zum Vorwurf Baumanns, man hätte sich vor der Aktion mit ihm abstimmen müssen: "Wir haben nicht in die Steuerung des Lichtzeitpegels eingegriffen und sahen deshalb keine Notwendigkeit, mit Herrn Baumann zu sprechen."

(bur)
 
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