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Unterbilk
Sanierung des Altenzentrums an Neusser Straße beendet

Unterbilk. Zwei Jahre wurde in dem denkmalgeschützten Gebäude an der Neusser Straße gehämmert, geschraubt und gebohrt. Moderner, heller und großzügiger sollte das Caritas-Altenzentrum St. Hubertusstift werden und gleichzeitig die neuen gesetzlichen Vorgaben des Landes umsetzen. In Neubauten sind nur noch Einzelzimmer erlaubt. Die Zahl der Plätze einer Einrichtung ist auf 80 Plätze begrenzt worden. Bestehende Einrichtungen müssen bis Mitte 2018 eine Einzelzimmerquote von mindestens 80 Prozent und entsprechende Einzel- und Tandembäder vorweisen.

Bei laufendem Betrieb ist das Altenzentrum renoviert worden, 71 Bewohner haben nun gemeinsam mit dem Architekten Gisbert Krause und Thomas Salmen, Vorsitzender des Kuratoriums St. Hubertusstift und stellvertretender Vorsitzender des Caritasverbandes Düsseldorf, den Abschluss der Arbeiten gefeiert. Die Senioren erwarten nun geräumige Einzelzimmer mit barrierefreien Duschbädern, neu eingerichtete Wohn- und Gemeinschaftsbereiche sowie ein angepasstes Lichtkonzept und eine erneuerte Beschilderung, die zukünftig die Orientierung innerhalb des Hauses erleichtern. "Unser größter Dank gilt Bewohnern und Mitarbeitern, die die intensiven Baumaßnahmen in den vergangenen Jahren mit viel Geduld und zusätzlichem Engagement gemeistert haben", sagt Salmen. 3,5 Millionen Euro hat die Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudes in Unterbilk gekostet. Mehr als 40 Millionen Euro wird die Caritas bis Mitte 2020 in den Neu- und Umbau von insgesamt fünf Altenpflegezentren investiert haben. Dabei sind die gesetzlichen Vorgaben nicht bei allen Trägern gut angekommen: "Der Bedarf an Doppelzimmern steigt. Manche Bewohner möchten als Paar einziehen, andere, die bettlägerig sind, fühlen sich im Einzelzimmer einsam", sagte Caritas-Chef Henric Peeters im Mai.

(nika)
 
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