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Unterrath/Rath
A 52-Brücke bekommt vorerst keinen Lärmschutz

Unterrath/Rath. Im vergangenen Jahr haben die Grünen in der Bezirksvertretung 6 die Verwaltung gebeten, zu prüfen, ob im Bereich der Brücke über die Autobahn 52 an der Kürtenstraße der Lärmschutz verbessert werden kann. Die Verwaltung teilt nun mit, dass zwar die Montage einer Lärmschutzwand prinzipiell möglich sei, diese aber nicht nur sehr teuer, sondern auch nicht besonders wirksam wäre. Zuständig für die Brücke ist der Landesbetrieb Straßen NRW, der für eine rund drei Meter hohe und auf jeder Brückenseite 475 Meter langen Wand und die dafür notwendige Machbarkeitsstudie von Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro ausgeht. "In diesem Einzugsbereich werden aber Lärmschutzmaßnahmen, die alleine gegenüber der Kürtenstraße wirksam sind, zu keiner Verbesserung führen", sagt die Verwaltung. Der Autobahnlärm sei dort zu groß. Um eine effektive Verbesserung der Lärmsituation zu erreichen, müsste gemeinsam mit Straßen NRW eine Lärmsanierungsuntersuchung durchgeführt werden. "Absehbar ist bereits jetzt, dass nur aufwändige bauliche Lösungen erfolgversprechend sein können", sagt die Verwaltung. Rechtliche Ansprüche auf Lärmschutz würden aber in diesem Bereich nicht existieren.

Die Umsetzung eines weiteren Wunsches der Grünen, dürfte aufgrund der hohen Kosten ebenfalls schwierig werden. Die Bezirkspolitiker wollen, dass am ISS Dome eine Anzeigentafel installiert wird, die anzeigt, welche Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle stattfinden. Mit Hilfe der Tafel soll Rath und der ISS Dome attraktiver werden, hoffen die Grünen. Wie die Verwaltung nun mitteil, ist die Installation einer solchen Tafel technisch möglich. Diese würde allerdings, inklusive Aufstellung, Fundament und das Verlegen von Leitungen, rund 500.000 Euro kosten. Ob solch eine hohe Summe aber im Haushalt 2019 bereitgestellt wird, ist fraglich.

(brab)
 
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