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Unterrath
Bürger wollen höheren Lärmschutz

Unterrath. Bei dem dritten Planfeststellungsabschnitt für den Bau des Rhein-Ruhr-Express (RRX) zwischen Wehrhahn und Unterrath konnten Bürger Einwendungen machen. Die Vorbehalte werden am Dienstag, 19. Dezember, bei einem Erörterungstermin, der von der Bezirksregierung festgelegt wurde, mit den Einwendern diskutiert. Insgesamt gibt es 21 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange wie Bund, Denkmalschutz, Stadtwerken und Feuerwehr. Außerdem haben 75 Bürger Vorbehalte angemeldet, davon kamen 36 Einwendungen aus Angermund.

Alle haben bereits zu ihren Einsprüchen eine Stellungnahme der Bahn erhalten. Sie können beim Erörterungstermin noch einmal ihre Kritik vortragen, dürfen aber keine neuen Argumente anführen. Wer beim Erörterungstermin nicht erscheinen kann, dessen Einspruch bleibt dennoch bestehen.

Anwohner des Mulvany-Parks wollen beispielsweise, dass bei ihnen beim Lärmschutz die höheren Werte eines Wohngebietes und nicht eines Mischgebietes angesetzt werden. Dies soll geschehen, sagt die Bahn. Die Feuerwehr möchte mehr und breitere Zugänge zu den Gleisen. Hier wird ein Kompromiss angestrebt.

Die Ergebnisse des Erörterungstermins werden an die Bezirksregierung weitergereicht. Sie dokumentiert Konflikte und meldet diese dem Eisenbahnbundesamt, welches entscheidet, wie damit umgegangen wird. Sollte die dann erfolgte Entscheidung dem Einwender nicht gefallen, hat dieser die Möglichkeit, dagegen zu klagen. Baustart für den Abschnitt Wehrhahn/Unterrath soll 2020/21 sein.

(brab)
 
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