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Unterrath
Ein neues Haus für Senioren

Unterrath. Mit dem Projekt baut die Graf-Recke-Stiftung ihr Angebote in Unterrath weiter aus. Von Julia Brabeck

Das ehemalige Gemeindehaus der evangelischen Kirche Am Röttchen 3 wurde abgerissen und an seinem Platz wird ein neues Gebäude der Graf-Recke-Stiftung entstehen, das unterschiedliche Betreuungsangebote für Senioren beherbergen wird. Dafür konnten nun der Grundstein gelegt und die Rohbauarbeiten gestartet werden. In einem Jahr soll das Haus fertig sein.

Geplant ist ein Gebäude, das zur Straße hin mit drei Geschossen und einem Satteldach und an der Rückseite eingeschossig gestaltet wird. Insgesamt wird dieses 900 Quadratmeter Nutzfläche erhalten. Die dort gemachten Angebote enthalten einen Mix aus ambulanten, teilstationären und stationären pflegerischen Leistungen, ergänzt durch ein Stadtteil- und Quartiersbüro. Damit wird das bereits vorhandene Seniorenzentrum der Graf-Recke-Stiftung "Zum Königshof" und der ambulante Pflegedienst ergänzt. "Wir bieten dann im Stadtteil Unterrath von der niederschwelligen Versorgung zu Hause bis zur stationären Pflege alle Möglichkeiten der Versorgung", sagt Joachim Köhn, Leiter des Geschäftsbereiches Graf Recke Wohnen & Pflege.

Im Einzelnen wird das Haus so aussehen: Im Erdgeschoss des Neubaus gibt es 18 Tagespflegeplätze. Eingerichtet wird ein großer Gemeinschaftsraum mit Essbereich und eigener Küche, ein Wohnbereich, Ruheräume, Räume für Therapie oder Veranstaltungen und eine Terrasse. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich ein Stadtteil- oder Quartiersbüro. Dessen Zimmer sollen nach 18 Uhr auch für Stadtteilarbeit genutzt werden. Der ambulante Pflegedienst der Graf-Recke-Stiftung, bisher im benachbarten Seniorenzentrum "Zum Königshof" untergebracht, wird ebenfalls in das Haus ziehen.

Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich ambulant betreute Wohngemeinschaften mit zehn Plätzen, die auch über einen Liegendfahrstuhl erreichbar sind. Ferner gibt es einen Ess- und Gemeinschaftsbereich, eine Küche und einen Dachgarten mit Rundweg und Blick auf den Stadtteil. Für Senioren mit Demenz ist eine 24-Stunden-Anwesenheitsbetreuung vorgesehen. "Aus dem Gemeindezentrum Am Röttchen wird so ein diakonisches Begegnungs- und Teilhabezentrum", sagt Pfarrer Falk Schöller, theologischer Vorstand der Graf-Recke-Stiftung.

Finanziert wird das Projekt aus Eigen- sowie Fördermitteln des Deutschen Hilfswerks und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

Quelle: RP
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