| 00.00 Uhr

Unterrath
Wo Kinder in Bewegung kommen

Unterrath. Bei einem Sportfest haben 69 Kita-Kinder ein Sportabzeichen abgelegt. Dabei hatten sie viel Spaß.

Viel Spiel, Spaß und vor allen Dingen Sport erlebten 69 Kinder der evangelischen Tageseinrichtung für Kinder am Diezelweg. Sie nahmen an einem Sportfest teil und legten dabei das Kinderbewegungsabzeichen (KIBAZ) ab, für das sie an zehn Stationen ihr Können, Koordination, Kondition und Konzentration unter Beweis stellen mussten. Dabei kletterte sie in der TuS-Nord-Turnhalle über Barren, warfen Bälle, turnten mit den Hula Hopp Reifen, bauten aus Pappbechern eine Pyramide, liefen und sprangen. Für die Drei- bis Sechsjährigen gab es am Ende zur Belohnung die KIBAZ-Urkunde.

Die Kita Diezelweg, die sich in der Trägerschaft der Diakonie befindet, ist eine von 16 so genannten Bewegungskindergärten in Düsseldorf. Bei diesem Konzept wird das pädagogische Profil täglich durch Aktionsangebote erweitert, um die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und Bewegungsarmut und Bewegungslosigkeit entgegen zu wirken. Zu den Qualitätskriterien gehören neben einem eigenen Raumangebot und Spielmaterial auch die Kooperation mit einem Sportverein. Das ist für die Kita Diezelweg seit Jahren der TuS Düsseldorf Nord. Alle pädagogischen Kräfte haben einen Bewegungsübungsleiterschein. "Wie ein roter Faden ziehen sich Spiel- und Sportangebote bei uns durch den Tag. Die Kita hat einen eigenen Bewegungsraum, einmal wöchentlich sind wir in einer großen Turnhalle zu Gast", sagt Kita-Leiterin Marion Fischer.

Neben Bewegung gibt es in der Einrichtung weitere Schwerpunkte. Einmal in der Woche findet beispielsweise ein Angebot zum Thema Musik statt. Es werden viele verschiedene Möglichkeiten zum Forschen und Experimentieren geboten und seit 2013 beschäftigen sich zwei Native Speaker aus England und Amerika in der täglichen Arbeit mit den Kindern.

(brab)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Unterrath: Wo Kinder in Bewegung kommen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.