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Urdenbach/Baumberg
Kämpenreinigung am Wochenende

Urdenbach/Baumberg. Zum 30. Mal findet am Samstag das Großreinemachen in der Urdenbacher Kämpe statt. Wer helfen möchte, kann um 10 Uhr zum Piels Loch kommen.

Torsten Winter, stellvertretender Vorsitzender des Allgemeinen Bürgervereins Urdenbach (ABVU), weiß schon gar nicht mehr, wie oft er an der Kämpen-Reinigung inzwischen teilgenommen hat. "Mindestens zwanzig Mal", sagt er spontan, um sich dann zu verbessern. "Wir haben doch schon in den 80er Jahren damit begonnen."

Am Wochenende ist wieder Großreinemachen in der Urdenbacher Kämpe angesagt, und zwar zum mehr als 30. Mal. "Es hat mit dem Reinigen der Nistkästen begonnen", erinnert sich ABVU-Vize Torsten Winter. 1982 hat der Urdenbacher Verein dort die ersten Nistkästen aufgehängt. Ein Jahr später, also 1983, haben schon zahlreiche Freiwillige im Frühjahr die Starenkästen vom Dreck befreit, damit die Vögel dort wieder brüten konnten. "Daraus wurde dann übergangslos die Kämpenreinigung", sagt Winter. Inzwischen sind zu diesem Frühjahrsputz weit mehr als hundert Freiwillige jedes Jahr unterwegs. So wird es auch an diesem Wochenende sein, wenn der ABVU gemeinsam mit dem Allgemeinen Bürgerverein Baumberg (BAB) die Kämpe vom Unrat befreit. Vor zehn Jahren haben sich die beiden Vereine für die Reinigungsaktion zusammengetan. Dabei sind die Baumberger noch länger aktiv als die Urdenbacher. "Wir haben vor 35 Jahren angefangen", sagt Helmut Heymann, Vorsitzender des Baumberger Bürgervereins.

In den vergangenen Jahren hatten die beiden Bürgervereine sich dem Termin des Düsseldorfer Dreck-Weg-Tag angeschlossen. Doch schon vergangenes Jahr reinigten Baumberger und Urdenbacher alleine, "weil der Dreck-Weg-Tag, zu spät für uns ist", sagt Winter. Die Vegetations- und Vogelbrut-Schutzfrist beginnt am 1. März. Für das Kämpen-Reinigungsteam bedeutet dies, dass der Samstag, 27. Februar, der letztmögliche Termin ist, bevor die Brutzeit beginnt. "Wir befinden uns schließlich in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet", erklärt Winter, und da dürften von Anfang März bis Ende September die Tiere nicht gestört werden.

Geplant ist bei der Aktion, an der übrigens auch Mitarbeiter der Biologischen Station teilnehmen, vor allem die Hauptwege und das Rheinufer zu säubern. Der Verein stellt Müllbeutel, Handschuhe und Warnwesten zu Verfügung. Die Awista stellt auf Düsseldorfer Gebiet mehrere Container auf, auf der Baumberger Seite macht dies die Stadt Monheim.

Nach getaner Arbeit gibt es an Haus Bürgel eine Erbsensuppe.

(wa.)
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