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Urdenbach
Trauer um Bruno Urbach

Urdenbach. Im Alter von nur 66 Jahren ist am Donnerstag der langjährige Geschäftsführer der Seniorenresidenzen gestorben. Von Andrea Röhrig

Im Alter von nur 66 Jahren ist Bruno Urbach am 14. April überraschend in einem Krankenhaus gestorben. Im Februar vergangenen Jahres - wenige Tage nach seinem 65. Geburtstag - hatte er die Geschäftsführung der gemeinnützigen Gesellschaft Seniorenresidenz, die in Düsseldorf drei Häuser im Premium-Bereich (Gafenberg, Itter und Benrath) führt, in die Hände von Sohn David und Alexandra Orth gelegt. Die Mitarbeiter der drei Einrichtungen haben für die Traueranzeige einen Spruch von Dietrich Bonhoeffer ausgesucht, der den Verstorbenen treffend beschreibt: "Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung." 27 Jahre hatte Bruno Urbach mit viel Engagement und Herzblut die Häuser geführt - nach der Insolvenz der Ferdinand-Lentjes-Stiftung 1999 - auch durch stürmische finanzielle Zeiten. Seinen Nachfolgern hinterließ er 2015 ein gut bestelltes Haus. All die Jahre war Urbach auch der CDU eng verbunden. Dem Urdenbacher Oberbürgermeister Josef Kürten hatte er ab 1987 als persönlicher Referent zur Seite gestanden und war ihm ein enger und vertrauter Weggefährte. Über diesen hatte Urbach auch seinen Weg zur Karnevalsgesellschaft Kakaju gefunden. In der hatte er im Laufe der Jahre alle wichtigen Ämter - vom Vorsitzenden bis zum Literaten - inne. Vor acht Jahren übergab er den Literaten-Posten an Sven Gerling, trat selber in die zweite Reihe und übernahm den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden, den er bis zu seinem Tod innehatte. Krankheitsbedingt hatte er bereits viele Termine der letzten Session verpasst.

Urbach war zudem als Beisitzer im CDU-Ortsverein Heerdt/Handweiser aktiv, außerdem saß er für die Christdemokraten im Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Andreas Hartnigk, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU und Verwaltungsratsvorsitzender der gGmbH Seniorenresidenz, würdigte im Gespräch mit unserer Redaktion Urbachs Verdienste im Aufbau und der Fortentwicklung der drei gut geführten Häuser, die "Urbach entscheidend geprägt hat." In der Benrather Seniorenresidenz liegt an der Rezeption ein Kondolenzbuch aus, berichtete Einrichtungsleiterin Corinna Lauterbach. Bruno Urbach hinterlässt Ehefrau Martina, seine Söhne David und Carsten mit ihren Ehefrauen sowie zwei Enkeltöchter.

Quelle: RP
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