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Urdenbach
Viel Platz im Kita-Neubau Südallee

Urdenbach. Nach nur einem Jahr Bauzeit konnten die 97 Kinder in die neue evangelische Kita an alter Stelle zurückkehren. Die Gruppenzahl wurde an der Südallee von sechs auf fünf reduziert. An der Hochstraße soll um eine aufgestockt werden. Von Maximilian Krone

Im Eingangsbereich der evangelischen Kita Südallee steht ein großer Wegweiser, dessen verschiedene bunte Pfeile den Kindern den Weg zu ihrer Gruppe weisen. Die meisten von ihnen dürften den Weg aber inzwischen kennen. Schließlich sind sie schon im August in den Kita-Neubau gezogen, der an der selben Stelle errichtet wurde, an der bis zum Sommer 2014 noch die alte Kindertagesstätte stand. Am Wochenende wurde sie nun mit einem feierlichen Gottesdienst im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Geisel wiedereröffnet.

Die neuen Räume sind hell, gut ausgestattet und vor allem groß. Das schätzt auch die Leiterin der Kita, Ines Just, am Neubau sehr, da es neue Möglichkeiten der Betreuung mit sich bringe. "An jeden Gruppenraum schließen sich zwei Nebenräume an. Ein Ruheraum und ein Funktionsraum", sagt sie. Während der Ruheraum hauptsächlich für den täglichen Mittagsschlaf von den Kindern genutzt wird, fänden sie in den Funktionsräumen verschiedene Schwerpunkte vor, die sie je nach Interesse zu jeder Zeit nutzen könnten. "Insgesamt haben wir fünf Funktionsräume beispielsweise für Musik, Kunst und Rollenspiele sowie eine kleine Turnhalle", sagt Just.

Diese bekommt in nährer Zukunft noch ein besonderes Spielgerät dazu. "Dank unseres Fördervereins, schaffen wir eine Art schwebendes Klettergerüst an, an dem sich die Kinder auch bei schlechtem Wetter austoben können, was schon etwas Besonderes ist", sagt die stellvertretende Leiterin Sabine Weber. Ebenfalls besonders sei die Versorgung der Kinder. "Wir haben eine eigene Küche, in der zwei Köche jeden Tag ein frisches Mittagessen zubereiten", sagt Kita-Leiterin Ines Just. Damit die Kinder auch wissen, was sie da essen, hängt vor der "Mensa" ein Wochenplan mit Bildern und Zeichnungen des Essens. Gibt es beispielsweise Fisch, sehen die Kinder auf dem Plan die Zeichnung eines Fisches.

Dass die Kita ein abwechslungsreiches Mittagsangebot biete, sei laut Sabine Weber auch nötig. "Der Kitabetrieb hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Inzwischen bleiben die meisten Kinder von morgens bis zum Nachmittag", sagt sie. Die Zeiten, an denen Eltern ihre Kinder mittags abgeholten, seien vorbei. Vor dem Einzug in den Neubau war die Kita noch sechs-gruppig. Dass es nun eine Gruppe weniger ist, sorge laut Ines Just aber für keine Verringerung des Platzangebotes in Urdenbach. "Wenn die Kita an der Hochstraße ihren Neubau bezogen haben wird, wird dort von zwei auf drei Gruppen aufgestockt, so dass die Platzanzahl insgesamt gleich bleibt."

Sie selbst blickt zufrieden auf den Um- und Wiedereinzug zurück. "Die Bauarbeiten gingen sehr schnell voran, innerhalb eines Kindergartenjahres konnten wir wieder einziehen und auch die Übergangseinrichtung war gut", sagt Just. Für ein Jahr war die Kita im benachbarten Gebäude der evangelischen Kirche untergebracht. "Es war auf jeden Fall eine Herausforderung. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit hat man sich daran gewöhnt. Jetzt sind wir froh, dass wir die neuen Räume bezogen und hier viele neue Möglichkeiten haben", sagt Sabine Weber.

Zu den neuen Möglichkeiten zählen unter anderem auch eine eigene kleine Küchenzeile in jedem Gruppenraum sowie Seminarräume für Elternberatung und andere Projekte im oberen Geschoss des Neubaus. Dort ist auch das Familienzentrum untergebracht, in dem unter anderem die Familieneingewöhnung stattfindet.

Quelle: RP
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