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Wersten
250 Bürger feiern ihr Straßenfest

Wersten: 250 Bürger feiern ihr Straßenfest
Die vierjährige Sophie Marie hatte Freude an einem Hula-Hoop-Reifen. Beim Straßenfest am Werstener Ohmweg war für alle Generationen etwas dabei. FOTO: Andreas Endermann
Wersten. Am Ohmweg in Wersten wurde gefeiert, gelacht und diskutiert. Eines der Themen, die bei den Anwohnern für Zündstoff sorgen, sind die zugeparkten Einfahrten und Hauseingänge. Von Joachim Breitbach

Eine positive Bilanz zogen die Haupt-Organisatoren des Straßenfestes am Ohmweg, Klaus Heinemann und Bernd Grigo, am Ende eines anstrengenden Samstages. Waren zu Beginn 140 Gäste, die zum Nachbarschaftstreffen in den Wendehammer gekommen waren, war diese Zahl binnen kurzer Zeit auf etwa 250 gestiegen. Unter dem Strich herrschte den ganzen Tag ein reges Kommen und Gehen. Fast 400 Liter Bier, dazu viele Kästen Cola, Fanta und Wasser wurden von den Gästen konsumiert. Und der von den Nachbarinnen selbst gebackene Kuchen war ein regelrechter Verkaufs-Renner.

Bereits am Freitag hatten die Familien Heinemann, Grigo, Vergölts mitsamt ihren Helfern mit dem Aufbau begonnen. An Pavillons mit Sitzgelegenheiten und Tischen traf sich dann die Nachbarschaft zum gemütlichen Beisammensein. Der Getränkestand mit Schumacher-Alt und ein Grillstand vervollständigten das Angebot für die Besucher, die sich teils nach länger Pause wieder einmal austauschten.

Auch die Anfang des Jahres gegründete Karnevalsgesellschaft "Düsseldorfer Rabauken" mit Sitz in Itter (im Jägerstübchen bei Berthold Schmitz) war durch Präsident Josef Kleefisch und durch Franz Würde - beide sind Werstener - vertreten. Ihre Verbundenheit zeigten zudem die SVW-Fußballer, der Heimatverein "Werstener Jonges" mit Baas Heinz-Leo Schuth, der Schmelztiegel-Wirt, der Anglerverein und die TTC Champions. Gesprächsstoff gab es genug. Angesprochen wurden auch Probleme und Ärgernisse. Ein Thema: eine im Ortsteil ansässige Firma mit ihren rund 35 Fahrzeugen, die in den Straßen des Viertels nicht nur jede Menge Parkplätze in Beschlag nehmen, sondern auch Einfahrten zuparken. Ebenfalls ein Aufreger: Hauszugänge werden manchmal so zugeparkt, dass Anwohner mit Einkaufstaschen kaum noch ins Haus kommen.

Und ganz so reibungslos wie das Fest selbst war die Vorbereitungsphase nicht verlaufen - trotz eines eingeübten Organisationsteams. Denn in diesem Jahre habe es, so die Veranstalter, bei den zuständigen Stellen der Stadt mit der Bearbeitung der Anträge gedauert, offenbar weil ein Mitarbeiter bei der zuständigen Stelle erkrankt war. Doch Klaus Heinemann ließ sich davon nicht entmutigen. Und so klappte am Ende doch alles,

Auf ihre Kosten kamen auch die Kinder. Rebecca Grunwald und Alina Grothaus boten für die Kleinen mit ihrem Pony-Gespann, das unter der Woche bei Lampenscherfs in Himmelgeist beheimatet ist, Kutschfahrten an. Vor allem manches Mädchen konnte davon kaum genug haben, wollte Möhren verfüttern oder die Kleinpferde einfach nur streicheln.

Quelle: RP
 
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