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Wersten
Ampel-Blitzer in Wersten abgelehnt

Wersten. Eine Absage erteilten Stadt und Polizei der Bitte der Bezirksvertretung (BV) 9, am Werstener Kreuz zu überwachen, ob Fahrzeuge bei Rot noch über die Ampeln - vor allem bei der hinter der Autobahnausfahrt aus dem Werstener Tunnel Richtung Oberbilk gelegenen - zu huschen. Am Werstener Kreuz hatte es im 2015 56 Mal gekracht - davon 49 Bagatellen . Laut Polizei waren an vielen Unfällen Fußgänger beteiligt, die zu den Haltstellen gewollt hatten. Die Unfallkommission, in der die Stadt mit mehreren Ämtern, die Verkehrswacht sowie die Polizei sitzen, habe sich mit dem Kreuzung als Unfallhäufungsstelle befasst. Dabei sei herausgekommen, dass die Unfallhergänge in den Abläufen und Bereichen der Kreuzung so verteilt, dass kein Schwerpunkt zu erkennen sei, der die Einrichtung einer stationären Überwachungsanlage rechtfertigen lasse, heißt es in einer Info der Verwaltung an die BV-Mitglieder. In der Gesamtabwägung für die stationäre Überwachung - wie am Nordstern - seien Standorte vorzusehen, die durch wiederholte gleichartige Unfallabläufe in Erscheinung getreten seien und wo durch dauerhafte Überwachung umfassende Wirksamkeit erwartet werde.

Die Stadt schlägt stattdessen vor, dass vor Ort das bürgerschaftliche Engagement der Schulpflegschaft - am Rheindorfer Weg gibt es zwei Grundschulen - für den Einsatz als Verkehrshelfer ausgebaut werden sollte.

(rö)
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