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Wersten
Benefizspiel mit Fortuna bei Wersten 04

Wersten: Benefizspiel mit Fortuna bei Wersten 04
Aufstellung zum Mannschaftsfoto der Alten Herren von Fortuna (in Rot) und von Wersten 04. Mit dabei natürlich der Nachwuchs der 04er. FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Wersten. Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel hat das Fest organisiert, zu dem mehr als 500 Besucher kamen. Von Jochen Breitbach

Es war ein guter Tag für Wersten und für Veranstalterin Sylvia Pantel, für die Fußballer des SVW und für die Katholische Gemeinde. Denn das Benefizspiel der Fortuna Traditionself beim SV Wersten - von der Bundestagsabgeordneten organisiert - war ein Zuschauererfolg.

Bundestagsabgeordnete Slyvia Pantel wohnt in unmittelbarer Nähe von Fußballplatz und Kirche St. Maria in den Benden . Und sie hatte genau das richitige Händchen für das Rahmenprogramm. Das, was an Programm auf die Beine gestellt wurde, stellte sogar den Auftritt der von Ex-Nationalspieler Gerd Zewe und Egon Köhnen angeführten Fortuna-Traditionself bei den Altherren von Wersten 04 in den Schatten.

Die Flingeraner mit den Ex-Werstenern Simon Schmale und Ali El Aissati gewannen das Duell nach 0:1-Pausenrückstand durch Malte Reppke (17.) mit 4:1, weil der nach der Pause eingewechselte "Pico" Niestroj jene Akzente setzte, die das von Mehdi Schröder betreute Gäste-Team der Flingerner brauchte, um dank der Treffer von Jaroslaw Stankiewicz (55., 62.), Robert Marques ((65.) und Ede Yotla (68.) das Spiel noch zu drehen.

Die Gastgeber kassierten so ihre erste Niederlage des Jahres, doch gefeiert trotzdem noch bis zum (späten) Abend. Zumal Günter Krüll, SVW-Urgestein ebenso wie Fortunas 69-jähriger Ex-Profi Egon Köhnen mit dem Kick "ihre Abschiedstournee" als Kicker einleiteten. Über 500 Werstener feierten mit - die Fortunen ebenso wie das Schiedsrichtergespann mit Michael Muhr und seinen Assistenten Cedric Schmidt und Marvin Abels.

Fünf Pavillions hatte das Pantel-Team, zu dem neben der Familie mit den Töchtern Sabrina, Andrea, Vera, Sohn Rainer, Ehemann Rolf und Bruder Karl-Heinz noch viele Freunde wie die Junge Union oder Schützen aus Rath und Verwandte gehörten, bereits morgens aufgebaut. Bier-, Grill- und Kuchenstand und Waffelverkauf, Wertmarkenverkauf, Lautsprecheranlage und Durchsagen: alles war durchorganisiert.

Die Kinder hatten am Torwandschießen ihren Spaß, wobei Paul Anstötz den Wettbewerb mit vier Treffern vor Lukas Kubischke gewann. Die Werstener Music-Company und die Düsseldorfer Stadttrompeter mit ihren Cheerleadern sorgten mit ihren Auftritten für Kurzweil, die Malteser versahen ihren Dienst unentgeltlich und wurden sogar gebraucht, um mal einen Platzwunden-Verletzten ins Krankenhaus zu fahren.

Es trafen sich neben dem Kunstrasenplatz am Dechenweg Werstener, die sich lange nicht gesehen hatten, was den Gesprächsstoff nicht ausgehen ließ. Mitglieder anderer Sportvereine wie von DJK Rheinland, den Champions oder vom SFD, vom Heimatverein Werstener Jonges" und vielen anderen kamen trotz des großen Wochenend-Freizeitangebotes zum Sportplatz, was den gastgebenden Fußballvorstand des SV Wersten erfreute. Uwe Grüters hatte noch ein Sonderlob für Helfer Raschid Loukia parat: "Raschid ist für uns fast unentbehrlich. Er ist immer da, wo wir ihn brauchen."

Dass die Veranstaltung ihren Zweck erfüllte, nämlich viele Euros für die Jugendarbeit des SV Wersten und die Katholische Gemeinde einzubringen und dazu die Werstener Bürger einander näher zu bringen, dürfte sicher sein.

Pantel meinte am Abend, als der Abbau langsam eingeläutet wurde und sie etwas geschafft wirkte, zufrieden-optimistisch: "Es ist zu früh, eine Summe zu nennen und etwas über den finanziellen Erfolg des Tages zu sagen. Denn ich habe noch keine Rechnungen und keine Abrechnungen. Aber es hat sich etwas getan. Die IDR hat 500 Euro gespendet, es gab kleinere Spenden, Peter Königs von der Brauerei Füchschen hat geholfen, das THW hat Tische und Bänke gestellt. Ich glaube, es ist etwas für Wersten herumgekommen."

Quelle: RP
 
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