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Wersten
Feuerwehr rettet Mütter und Kinder

Wersten. Aus ungeklärter Ursache hat an der Pattscheider Straße eine Küche gebrannt.

Dramatische Szenen haben sich am Donnerstagmorgen an der Pattscheider Straße in Wersten abgespielt. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Küchenbrand. Die Feuerwehr rettete sechs Hausbewohner, einen Hund und eine Katze aus dem dreigeschossigen Mietshaus. Der Wohnungsinhaber der vom Brand betroffenen Wohnung wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. Der Schaden beträgt rund 60.000 Euro.

Der Notruf aus dem Wohnhaus in der Pattscheider Straße klang laut Feuerwehr zunächst nicht dramatisch. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, änderte sich der angenommene Routineeinsatz schlagartig - der Einsatzleiter forderte sofort Verstärkung nach. Dichter Rauch mit Flammen waberten aus den geplatzten Glasscheiben im ersten Stock der Mietwohnung. Im Dachgeschoss standen zwei Frauen und zwei Kinder am Fenster und schrien um Hilfe.

Der Mieter der Brandwohnung war gerade heim gekommen und öffnete die Wohnungstüre, da kamen ihm bereits Flammen und heißer Rauch entgegen. Er warf die Tür wieder zu und flüchtete auf die Straße, wo er vom Rettungsdienst behandelt wurde. Die Drehleiter postierte sich bereits vor dem Gebäude und über den Rettungskorb konnten die beiden Mütter mit ihren Kindern sicher und schnell gerettet werden, sie blieben unverletzt. Aus dem zweiten Stock rettete die Besatzung der Drehleiter eine Frau, die am Fenster stand. Auf der Gebäuderückseite machte sich ein Mann bemerkbar, der auf die Dachgaube seiner Wohnung geklettert war. Er konnte mit einer zweiten Drehleiter sicher zu Boden geholt werden.

Parallel löschte die Feuerwehr den Küchenbrand. Aus der Dachgeschosswohnung rettete die Feuerwehrmänner weiterhin noch einen Hund und eine Hauskatze, die unverletzt dem Tierhalter übergeben werden konnte. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Aus dem gesamten Wohnhaus wurde mit Hilfe eines Großgebläses der Brandrauch ins Freie geblasen. Die anderen Mieter konnten danach wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Quelle: RP
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