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Wersten
Initiativen machen mobil gegen Groß-Unterkunft

Wersten. Gleich drei Initiativen von Anwohnern der Otto-Hahn-Straße, der Straße Am Haferkamp sowie aus Himmelgeist/Itter haben sich gebildet, um zu verhindern, dass die Stadt auf einer Fläche an der Ickerswarder Straße/Münchener Straße eine Unterkunft für 550 Flüchtlinge baut. Derzeit werden Unterschriften mit dem Hinweis gesammelt, dass man zwar für die Unterbringung von Flüchtlingen (maximal 250) an diesem Standort, aber gegen eine Belegung mit so vielen Asylbewerbern sei. Bei einem dreigeschossigen Bau, der mit 550 Menschen belegt sei, sei ein vernünftiges Zusammenleben nicht mehr möglich, sagen die betroffenen Anwohner und Nachbarn und fordern die Stadt auf, "Augenmaß" bei der Belegung zu wahren.

Die Unterschriftenlisten sollen noch vor der Sitzung des Bauausschusses, der am Dienstag, 12. April, tagt, der städtischen Flüchtlingsbeauftragten Miriam Koch übergeben werden. Man habe zugesichert, dass direkt nach den Osterferien ein gemeinsamer Termin gesucht werde, sagte Anwohnerin Astrid Köhler gestern im Gespräch mit unserer Redaktion: Auch Frau Koch sei sehr daran gelegen, mit den Initiativen ins Gespräch zu kommen.

(rö)
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