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Wersten
Lebenshilfe plant Wohnheim in Wersten

Wersten. Der Düsseldorfer Verein der Lebenshilfe will auf dem Grundstück an der Werstener Dorfstraße 233 ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung bauen. Dem Bauantrag ist in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) 9 einstimmig zugestimmt worden. 24 Menschen sollen in dem dreigeschossigen Wohnheim leben können. Zwölf Monate Bauzeit kalkuliert Lebenshilfe-Projektleiter Michael Vennes ein. Baustart soll, wenn die Finanzierung bis dahin unter Dach und Fach ist, im Frühsommer nächsten Jahres sein.

Sechs Wohnheime für Menschen mit Behinderung unterhält der Verein in Düsseldorf. In das siebte an der Werstener Dorfstraße sollen vor allem ältere Menschen mit Behinderung einziehen. "Wir wollen so lange wie möglich vermeiden, dass diese in ein Altersheim ziehen müssen. In dieser neuen, modernen und barrierefreien Anlage ist das möglich", sagte Vennes. Die Einrichtung ist so angelegt, dass jeweils vier Personen eine Wohneinheit bilden. Tagsüber sorgen Pflegekräfte für die Versorgung der Menschen, eine Nachtwache deckt den Rest ab. Die Vorfahrt zu dem Gebäude soll über die Werstener Dorfstraße erfolgen. Schon im Vorfeld sei mit einigen Anwohnern bereits über das Projekt gesprochen worden.

In der Sitzung der BV 9 hatte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Udo Skalnik (SPD) darauf hingewiesen, dass jetzt schon auf dem Tirolerweg Parkdruck durch die Anwohner herrsche. Dieses Problem solle bei der Planung berücksichtigt werden. Die Lebenshilfe plant vor dem Baubeginn einen Ortstermin für die Nachbarn. "Uns ist ein frühzeitiger Austausch wichtig, damit die Anwohner wissen, wer dort wohnen wird", sagte Vennes. Für das Wohnheim sieht die Verwaltung die Einrichtung von vier Stellplätzen vor. Da keiner der Heimbewohner Auto fahren kann, geht Vennes davon aus, dass die Zahl ausreichen wird.

(rö)
 
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