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Wersten
Neuer Stadtteiltreff der Awo in Wersten eröffnet

Wersten. Im Hof an der Immigrather Straße 45 gibt es Applaus. Kleine und große Gäste proben den Klatsch-Rhythmus aus Bali, den von Mister Bean oder die lautlose Geste der Gehörlosen- erstaunlich wie viele Varianten es gibt. Das neue Domizil des Stadtteiltreffs der Arbeiterwohlfahrt (Awo) mit Hauptgebäude, Stallungen für Esel, Ponys und Kaninchen und Fahrradwerkstatt ist den Gästen allemal einen mächtigen Applaus wert. Am Samstag kommen Nachbarn, Mitarbeiter und Politiker zusammen, um die Eröffnung des neuen Gebäude-Ensembles mit einem tagesfüllenden Programm zu feiern. Von Beate Gostincar-Walther

"Der Awo-Treff ist ein Anziehungspunkt mit legendärem Ruf", schwärmt Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Zur Finanzierung in Höhe von rund drei Millionen Euro steuerte das Land NRW aus der Städtebauförderung Soziale Stadt 1,8 Millionen Euro bei, 1,2 Million Euro kamen von der Stadt.

Seit mehr als 37 Jahren gibt es in Wersten bereits einen Stadtteiltreff der Awo - ein paar Meter entfernt, ebenfalls an der Immigrather Straße. Das stetig wachsende Angebot brachte dieses Domizil jedoch an seine Grenzen, und an der Tierfarm nagte der Zahn der Zeit. Düsseldorfs Awo-Vorsitzender Karl-Josef Keil, erinnert an einstige Pionierarbeit: "Wir Mitarbeiter haben das Gelände damals urbar gemacht und über Jahre hinweg für die Tiere gebaut."

Bevor die Gäste das neue Gebäude-Ensemble in Augenschein nehmen, stürmen die Kinder der Kita Lummerland die Bühne: mit einer tempo- und bewegungsfreudigen Aufführung. Und die Werstener Jonges nutzen die Gelegenheit für ein Startgeschenk. "Mit dem Geld werden wir die Grill-Ecke in Stand bringen", freut sich Jane Donat, Leiterin des Stadtteiltreffs.

Zentrum des neuen Hauptgebäudes ist die großzügige Cafeteria samt bestens ausgestatteter Küche. Von hier uns geht es zur einen Seite in Büros, Gruppenräume und den Kleiderladen. Ein Zimmer zum Chillen für die Jugendlichen ist auch dabei. Auf der anderen Seite präsentiert sich ein aufteilbarer Mehrzweckraum, der künftig auch für private Feiern zur Verfügung steht. "Wir können viel mehr Angebote unterbringen und die Ressourcen besser nutzen", meint Mitarbeiterin Anita Hegerkamp. Die Liste der bewährten Bildungs-, Kultur- und Hilfs-Angebote ist eindrucksvoll und Zuwachs geplant. Ein zentraler Baustein sei die Jugendfarm. "Stalldienst ist Ehrensache für die Jugendlichen" betont Awo-Geschäftsführer Michael Kipshagen. Während das Fest-Programm seinen Lauf nimmt umlagern viele kleine Gäste Momo und Frieda. Die zwei Esel haben ihren neuen Stall verlassen und mümmeln frisches Gras.

Quelle: RP
 
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