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Wersten
Online-Petition für mehr Sicherheit am Werstener Kreuz

Wersten. Täglich müssen hunderte Schulkinder das viel befahrene Werstener Kreuz überqueren. An dieser unübersichtlichen Kreuzung trifft alles aufeinander, was sich im Straßenverkehr tummelt: Fußgänger, Radfahrer, Autos, Lastwagen, Linienbusse sowie Straßenbahnen. Viele Eltern haben die Sorge, dass es erst einen schweren Unfall geben muss, bevor die Stadt reagiert.

Damit es nicht erst so weit kommen muss, hat die Gemeinschaftsgrundschule Henri Dunnat am Rheindorfer Weg am Mittwoch eine Online-Petition unter dem Thema "Ein sicherer Schulweg über das Werstener Kreuz muss gewährleistet sein" gestartet. Innerhalb von sechs Monaten wollen die Initiatoren 3600 Unterschriften sammeln, um damit Druck auf die Stadt zu machen. Die Petition soll nach ihrem Ablauf an Oberbürgermeister Thomas Geisel übergeben werden.

In der Petition heißt es: Das selbst für Erwachsene schwer zu überblickende Werstener Kreuz liegt in unmittelbarer Nähe größerer Wohnviertel mit vielen Familien. Um zu den Grundschulen, der Real-, sowie der Gesamt- und Berufsschule zu gelangen, müssen wohl oder übel jeden Tag hunderte Kinder und Jugendliche diese Kreuzung passieren. Aus Sorge um die Unversehrtheit aller Kinder fordern wir eine zeitnahe Erarbeitung eines völlig neuen Verkehrskonzeptes, das Sicherheit garantiert."

Unterstützung bekommen die Eltern von der Bezirksvertretung 9, die bei der Verwaltung aber immer wieder bei diesem Thema vor die sprichwörtliche Wand läuft. In ihrer Sitzung am 7. Juli hatte das Gremium die Verwaltung beauftragt, die Aufstellung der Verkehrszeichen "Vorgeschriebene Fahrtrichtung links" und die Beschriftung auf dem Asphalt-Belag am Werstener Kreuz so zu verbessern, dass ein verkehrswidriges Geradeausfahren verhindert wird. Es dürfen nämlich nur nur Linienbusse und Taxen geradeaus fahren. Eventuell, so die Forderung der BV, müssten bauliche Maßnahmen in Erwägung gezogen werden, um derartige Verkehrsverstöße zu verhindern.

Für die gestrige Sitzung der Bezirksvertretung gab es eine Antwort der Verwaltung, die sich nicht von vorherigen Äußerungen unterscheidet: Die Verkehrszeichen seien nicht zu beanstanden. Der Zustand der Markierungen werde kurzfristig überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt. Eine Änderung an der Markierung werde es nicht geben. Darüber hinausgehende bauliche Veränderungen seien nicht möglich. Durch Schwellen oder Leitwände würden entwässerungstechnische Schwierigkeiten auftreten, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigten.

(rö)
 
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