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Wersten
Rockiges Ständchen für Westener Schützen

Wersten. Die Werstener Schützen feiern Jubiläum: 65 Männer gründeten am 11. Oktober 1925 den St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf Wersten. Seitdem hat sich viel getan. 500 Mitglieder hat der Verein heute, darunter längst auch viele Frauen. Von Ina Armbruster

Ihr Jubiläum feierten die Schützen gestern vor dem Ehrenmal an der Burscheider Straße. Bei schönem Sommerwetter konnte Oberst Klemens Hänsdieke die große Parade ankündigen. Mehrere Hundert Zuschauer am Straßenrand wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen - schließlich hatten sich die Schützen zum Vereinsgeburtstag einiges einfallen lassen. Unter anderem war der berittene Fanfarenzug aus Freckenhorst im Münsterland zu Gast. In roten Samtuniformen, hoch zu Ross eröffneten die Musiker die Parade. Dabei ritten sie nicht nur an den Zuschauern und den Ehrengästen vorbei, sondern zeigten gleich eine kleine Choreografie mit den Pferden.

Weiter ging es mit der Präsentation der Fahnen und der eindrucksvoll bestückten Blumen-Hörner. In vier Bataillone aufgeteilt zogen in diesem Jahr besonders viele Schützen mit - rund 1000 Männer und Frauen waren mit von der Partie, darunter neben den Werstener Kompanien auch zahlreiche befreundete Kompanien aus Düsseldorf und ganz Nordrhein-Westfalen. 13 Kapellen sorgten für die musikalische Untermalung, mal mit klassischer Marschmusik, mal mit südamerikanisch anmutenden Rhythmen.

Anders als bei vielen anderen Düsseldorfer Schützenvereinen, laufen die Kinder nicht bei den einzelnen Kompanien mit, sie haben seit 1953 ein eigenes Pagencops. Derzeit werden die Nachwuchsschützen von den Pageneltern Sebastian Hollmeyer und Sabrina Reinert betreut. In ihren schwarzen Uniformen dürfen die Kleinen aber bereits wie die erwachsenen Schützen am Vorstand, dem Königspaar und den Ehrengästen vorbeimarschieren.

Doch nach der Parade war noch lange nicht Schluss: Die zum Geburtstag eingeladene Stadtkapelle Iserlohn, eine Show- und Marchingband, spielte rockige Ständchen unter anderem vom britischen Musiker und Entertainer Robbie Williams. Und spätestens bei "Smoke on the water" von Deep Purple sang und wippte fast jeder im Publikum mit.

Quelle: RP
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