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Wittlaer
Sportstätten und Neubauten im Fokus

Wittlaer. Bei einer Fragestunde des Heimat- und Kulturvereins konnten die Wittlaerer Bürger auf Probleme hinweisen. Von Julia Brabeck

Der Heimat- und Kulturkreis Wittlaer hat erneut zu einer Bürgerfragestunde eingeladen, bei der anstehende Projekte mit Mitgliedern des Stadtrates, Bezirksbürgermeister Stefan Golißa und Vertretern der Parteien in der Bezirksvertretung 5 diskutiert wurden. Moderator Siegfried Hoymann konnte den Abend direkt mit einer positiven Meldung eröffnen. So hatte die Politiker ein Schreiben aus dem Büro des Oberbürgermeisters erreicht, mit dem bestätigt wird, dass es keine weiteren Verschiebungen beim Bau der neuen Wittlaerer Turnhalle geben wird. Baubeginn soll demnach im 3. Quartal 2017 und Fertigstellung im 3. Quartal 2018 sein. "Darüber sind die Schule und wir sehr froh, auch wenn drei Jahre noch eine lange Zeit sind", sagt Dieter Botsch, Vorsitzender des TV Kalkum 1911/Wittlaer. Allerdings bemängelt der Vorsitzende, dass an den zusätzlichen Umzugskabinen und Duschen immer noch keine Sanierung vorgenommen wurde. "Spieler ziehen sich inzwischen lieber im Freien um und geduscht werden kann nur kalt. Das ist besonders peinlich, wenn wir andere Mannschaften zu Gast haben." Als unsäglich bezeichnete Ratsherr Andreas Auler (CDU) die Haltung der Sportverwaltung gegenüber Wünschen und Vorschlägen des Vereins. "Alles wird immer nur als nicht machbar abgelehnt und es ist kein Wille zu sehen, eine Lösung zu finden." Ratsfrau Claudia Bednarski (SPD) will deshalb versuchen, alle Parteien an einen Tisch zu holen, damit der Sportstandort Wittlaer doch noch gemeinsam entwickelt werden kann.

Viele Fragen stellten die über 40 Bürger zu dem Baugebiet am Wasserwerksweg. "Es wird dort nicht der ursprünglich vorgesehene Geschosswohnungsbau, sondern eine der Umgebung angepasste Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern und Reihenhäusern angestrebt", sagt Norbert Biermann (CDU). Die Politiker versprachen, dann auf eine vernünftige Anbindung des Wohngebietes, in dem voraussichtlich 2500 neue Bürger leben werden, zu achten. Parteiübergreifend bestehen die Überlegungen, den mehrere Millionen teuren geplanten Rückbau der B8 deshalb zu verhindern. "Der Rückbau ist ein wirtschaftlicher Unsinn", sagt Dieter Horne (SPD). Bemängelt wurde auch in diesem Zusammenhang die chaotische Parksituation rund um die Haltestelle "Am Froschenteich", die dazu führt, dass der Radweg ständig blockiert ist. Themen waren zudem die geplante Einstellung des Bücherbusses und welche Alternativen dafür gefunden werden könnten. Bürger bemängeln eine Zunahme des Fluglärms, das Fehlen einer öffentlichen Toilette besonders am Friedhof und eines Radweges durch den Stadtteil. Diskutiert wurden zudem Möglichkeiten, wie der nach dem Anschluss der B8n gestiegene Verkehr abgeleitet werden kann.

Quelle: RP
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