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Wittlaer
Übung: Explosion im Wasserwerk

Wittlaer. Die Düsseldorfer Jugendfeuerwehren trainierten einen dramatischen Einsatz.

Das Szenario klingt nach einer handfesten Katastrophe: An einem sonnigen Samstag besichtigt eine Besuchergruppe das Wasserwerk Bockum - und dort kommt es im Keller zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand, Das bedeutet: viele Verletzte, womöglich Tote, traumatisierte Zeugen, und man muss sich nicht nur um die alle kümmern, sondern auch noch das Feuer löschen.

So lautete am Wochenende die Aufgabe für rund 100 Mitglieder der Düsseldorfer Jugendfeuerwehr. Bei deren Eintreffen auf dem Wasserwerk-Gelände in Wittlaer waberte schon dichter Rauch aus allen Öffnungen des Kellers. Zehn Helfer vom Arbeitersamariterbund (ASB) mimten so realistisch Verletzte und Betroffene, dass die Übung den echten Einsatzbedingungen sehr nahe kam.

Das galt am Ende auch für die Leistung der Jugendfeuerwehr, die souverän und handlungssicher mit der Menschenrettung begann, und dabei auch auf der Leitungsebene große Kompetenz bewies. 13 Verletzte wurden am Ende gerettet, alle Vermissten gefunden und das Feuer gelöscht - nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz erfolgreich abgeschlossen. Das hat auch die Stadtwerke Duisburg - denen das Wasserwerk gehört - gefreut, die nicht nur als Teil des Übungsszenarios ihr Krisen- und technisches Notfallmanagement entsandt hatten, sondern auch die eigenen Abläufe gleich selbst noch mal trainierten. Die städtische Branddirektion und natürlich Kaspar Hilger als Chef der Düsseldorfer Freiwilligen Feuerwehren waren als Zuschauer dabei und zeigten sich nicht nur von der Leistungsstärke des Nachwuchses beeindruckt. Denn auch die gesamte Übung hatten in monatelanger Freizeit-Arbeit Mitglieder der Jugendfeuerwehr konzipiert.

Quelle: RP
 
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