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Düsseldorf
Start-ups stellen sich Investoren vor

Düsseldorf. Beim Finale des Rheinland-Pitchs im Boui Boui Bilk wurden die vier innovativsten Ideen präsentiert. Von Sonja Schmitz

In letzter Zeit wurde viel darüber geredet, wie Düsseldorf eine Start-up-Metropole werden kann. Gestern Abend gab es einen Vorgeschmack darauf, wie das aussehen könnte. Zum Finale des Rheinland-Pitchs im Boui Boui Bilk, bei dem sich vier Start-ups präsentierten, kamen 856 Gäste. "Damit haben wir das größte Treffen dieser Art in Deutschland", sagt Lorenz Gräf, Geschäftsführer von dem Initiator Startplatz. Für das Event hatte die Firma die Digitale Stadt Düsseldorf, die Landeshauptstadt, den Marketing-Club, die IHK und das "StartupDorf" mit ins Boot geholt.

2013 hatte der Rheinland-Pitch seine Premiere in Köln. Fortan soll der Pitch zwischen Köln und Düsseldorf als Austragungsort wechseln. Von den vier Start-ups, die miteinander um die Stimmen der Besucher warben, kam ein Unternehmen per "Wild Card" in das Finale: Shop.Co mit Sitz in Dortmund und Düsseldorf. Wie seine Kollegen auch hatte Gründer Jay Habib sieben Minuten Zeit, die Idee zu präsentieren und bezog das Publikum mit ein. Wer kauft im Internet? Wer liebt Registrierungen? Bei der ersten Frage meldeten sich alle, bei der zweiten niemand. Schon hatte er die Aufmerksamkeit sicher. Shop.Co hat einen Button entwickelt, mit dem die Nutzer nur noch einen Klick benötigen, um in jedem Internet-Shop einzukaufen, so das Versprechen. Sie sind gerade am deutschen Markt gestartet, im August stehen die USA auf dem Plan.

"Parken ist ein heißes Thema", erklärten die Gründer von Evopark ("Hi, ich bin Marik, das ist Tobias"). Mit einer Karte wollen sie das Parken einfacher und günstiger machen. Düsseldorf ist Pilotmarkt, sieben Parkhäuser sind bereits Partner, 650 Kunden nutzen das Angebot. Das Geschäftsmodell soll in weitere deutsche und später auch europäische Großstädte übertragen werden. ManualOne, eine Tochter der Telekom, stellt eine App zur Verfügung, die Gebrauchsanweisungen von allen Geräten des Besitzers bereit hält.

Das Start-up Wotch aus Köln bietet ein Uhrenarmband an, das die Funktionen einer Smartwatch bereit hält. Bei der Abstimmung von Jury und Zuschauern gewann Shop.Co. Evopark wurde Zweiter, gefolgt von Wotch und Manual One.

Quelle: RP
 
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