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Düsseldorf
Startschuss für deutsch-chinesische Kita

Düsseldorf: Startschuss für deutsch-chinesische Kita
Jie Wang, Geschäftsführer der Hanyuan Chinesisch-Schule, und Michael Kipshagen von der Awo (vorne v.l.) besiegelten ihre Zusammenarbeit. FOTO: h.-j. Bauer
Düsseldorf. "Ni hao!" - so können sich im nächsten Kindergartenjahr die Besucher einer neuen Kita begrüßen: Zusammen mit der Hanyuan Schule für Chinesisch will die Awo in der zweiten Jahreshälfte 2017 eine bilinguale deutsch-chinesische Kita eröffnen.

Um das zu besiegeln, haben Michael Kipshagen, Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes Düsseldorf, und Jie Wang, Geschäftsführer der Hanyuan Chinesisch-Schule, einen "Letter of Intent" unterschrieben. Die Schirmherrschaft haben Oberbürgermeister Thomas Geisel und der chinesische Generalkonsul Haiyang Feng übernommen.

Die städtische Betreuungseinrichtung soll in die Räume der Awo an der Münsterstraße ziehen. Ende Oktober wird sich dort schon die Hanyuan Schule, die sich bislang an der Grafenberger Allee befindet, einrichten. "Die Nähe zur Schule ist uns sehr wichtig", sagt Kipshagen. Vorschulische und schulische Bildung könnten so gut verbunden werden. Die Erzieher der Kita stellt die Awo. Für den Sprachunterricht sind Muttersprachler vor Ort.

Düsseldorf ist für China ein wichtiger Wirtschaftsstandort. 3400 Chinesen wohnen in der Stadt, es gibt 450 chinesische Unternehmen. Allein 2016 sind 40 Firmen hinzugekommen. Bei der chinesischen Gemeinde gibt es eine große Nachfrage nach einem bilingualen Angebot. "Und immer mehr deutsche Eltern wollen, dass ihre Kinder Chinesisch lernen. Wir sind offen für beide Gruppen", sagt Haiyang Feng.

(nes)
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