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Düsseldorf
Staufallen in der Innenstadt

Düsseldorf. Sperrung an der westlichen Königsallee hat weithin spürbare Folgen.

Staus im morgendlichen Berufsverkehr sind nach Angaben des Verkehrsamts auf noch laufende Straßenbaustellen und einige besondere Faktoren zurückzuführen. Im Mittelpunkt der Verkehrsbehinderungen stehen die Arbeiten an der Kreuzung von Theodor-Körner-Straße und der westlichen Königsallee. Dort wird bis voraussichtlich morgen Mittag die endgültige Fahrbahn verlegt, das Rechtsabbiegen von der Theodor-Körner-Straße ist daher nicht möglich. Zu den besonderen Faktoren zählen der Stellwerksbrand in Mülheim und seine Auswirkungen auf den Schienenverkehr sowie der witterungsbedingte Umstieg vieler aufs Auto.

Die Stadt wickelt diverse Bauarbeiten in diesen Tagen noch ab. Mit Beginn der Weihnachtsmärkte gilt der Grundsatz, dass nur noch Großprojekte und gänzlich aufschiebbare Straßenbauarbeiten stattfinden dürfen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Weihnachtstourismus so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.

Der am Dienstag eröffnete Kö-Bogen-Tunnel von Norden nach Süden sorgt noch nicht für die entsprechende Entlastung. Weil der Verkehr derzeit noch einspurig hindurchgeführt wird und weil diese gravierende Neuerung im Straßennetz die Autofahrer zunächst verunsichert und ihnen die Orientierung erschwert. Die Stadt gab an, dort weitere Hinweisschilder anbringen zu wollen.

Trotz der Probleme zählt der Tunnel bereits zu der empfohlenen Umleitung, um der Sperrung auf der Königsallee zu entgehen. Aus Richtung Oberkasseler Brücke führt die vom Verkehrsamt vorgeschlagene Route über die Maximilian-Weyhe-Allee durch den Kö-Tunnel Richtung Berliner Allee und dann rechts in die Blumenstraße.

Am Wochenende droht schon die nächste Staufalle. Zwischen Freitag, 21 Uhr, und Montag, 5 Uhr. Aufgrund von Straßenbauarbeiten ist die Brücke in beiden Fahrtrichtungen auf einen Fahrstreifen verengt.

Quelle: RP
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