| 00.00 Uhr

Düsseldorf
Straßennamen sollen erläutert werden

Düsseldorf. Gleich zweimal hat sich die Bezirksvertretung 5 in ihrer Sitzung mit dem Thema Straßenschilder beschäftigt. Die CDU-Fraktion hatte eine Anfrage gestellt, warum Straßenschilder mit den Namen berühmter Persönlichkeiten nicht mit einer Erläuterung versehen werden. Die Verwaltung teilte daraufhin mit, dass künftig sämtliche personenbezogene Straßenschilder in Düsseldorf mit Zusatzschildern nachgerüstet werden sollen, allerdings nur am Anfang und Ende einer Straße. Die Schilder erläutern kurz, wer die Person war und wann sie gelebt hat. Am Hilarius-Gilges-Platz neben der Kunstakademie beispielsweise befindet sich bereits der Zusatz: "Erstes Todesopfer der NS-Zeit in Düsseldorf, 1909 bis 20. Juni 1933". Die Kosten für die Anbringung eines Zusatzschildes belaufen sich auf rund 500 Euro pro Straße.

Emmanouil Mastrokoukos (Die Linke) macht sich stark für eine bessere Lesbarkeit der rund 120 hölzernen Straßenschilder in Angermund. Die Schrift sei besonders in der Dunkelheit nur schwer erkennbar. Sein Vorschlag, dafür künftig reflektierende Farben zu verwenden, lehnt die Verwaltung aber ab. Die Farbe würde schnell durch die Sonne zerstört werden, die dann abblättert oder ausbleicht.

(brab)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf: Straßennamen sollen erläutert werden


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.