| 00.00 Uhr

Düsseldorf-Süd
Süd-Derby: Die SG muss nach Urdenbach

Düsseldorf-Süd. Beide Teams haben in der Kreisliga A mit Personalproblemen zu kämpfen. Ziel der auf Rang drei stehenden SG Benrath-Hassels sind dennoch drei Punkte. Aufsteiger Garath muss zu Rhenania Hochdahl. Von Helmut Senf

Am fünften Spieltag treffen in der Kreisliga A mit dem TSV Urdenbach und der SG Benrath-Hassels zwei Süd-Clubs aufeinander. Die Voraussetzungen sind höchst unterschiedlich. Während der TSV aktuell einen Abstiegsrang bekleidet, gehört die SG zu den Spitzenteams der Liga. Allerdings gilt bekanntlich die "Fußball-Weisheit": In einem Derby ist alles möglich. Der Aufsteiger Garather SV tritt bei Rhenania Hochdahl an und will sich im Duell der Tabellennachbarn so teuer wie möglich verkaufen. Beide Begegnungen beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

TSV Urdenbach - SG Benrath-Hassels (Woermannstraße) Im Nachbarschaftsduell muss TSV-Trainer Frank Kober weiterhin auf die Mittelfeld-Akteure Lucas Püschel und Timo Heitmann verzichten, die erkrankt aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. Möglicherweise werden erneut Patrik Hecimovic und Nico Russ als Sechser auflaufen. Denkbar ist auch, dass Kober auf den Nachwuchs vertraut. Die A-Jugendlichen Matthias Gerlitz und Marc Daehne wären Alternativen. Allerdings stehen die beiden Jungtalente am Sonntag zuvor in der A-Jugend auf dem Platz. Je nach Spielverlauf ist ein spontaner Einsatz denkbar.

Sollte Kober gegen die favorisierte SG auf eine betont defensive Taktik bauen, wären weitere personelle Umstellungen nötig. "Wir werden uns auf den Gegner einzustellen wissen", verspricht der TSV-Coach. Vor allem die gute Leistung beim 3:2 in der Heimpartie gegen Tiefenbroich stimmt Kober zuversichtlich. "Mit der richtigen Einstellung und Disziplin kann die Mannschaft etwas schaffen."

Gäste-Trainer René Merken will von einer Favoritenrolle nichts wissen. Mit Dennis Kronenberg und Sascha Hermanns (Urlaub) sowie Necati Ergül (Bänderriss) und Tim Würde (Einsatz fraglich) fehlen wichtige Akteure. Denis Boateng, Leistungsträger in der Vorsaison, hat nach überstandener Zerrung das Training wieder aufgenommen. Im Tor hofft Merken auf Thorsten Pyka (zuletzt angeschlagen). Im Angriff kann Pasquale Rizzelli nach Ablauf seiner Gelb-Rot-Sperre wieder auf Torejagd gehen. Als zweite Spitze sind Kingsley Annointing, Tobias Böhm oder Sascha Hofrath im Gespräch. "Unser Ziel sind drei Punkte", erklärt Merken.

Rhenania Hochdahl - Garather SV (Grünstraße, Erkrath) Ohne die Langzeitverletzten Daniel Haak und Marcel Uhlendorf tritt das Team von Trainer Mike Kütbach in Hochdahl an. Die Lücke in der Innenverteidigung kann allerdings, im Gegensatz zur Vorwoche, mit geschultem Personal geschlossen werden. Steffen Stege, der nach einer Verletzung schon in der Partie bei Sparta Bilk in der zweiten Halbzeit zum Einsatz gekommen war, wird gemeinsam mit Zugang Vassilios Psarris die Mitte der Vierer-Abwehrkette bilden. Auch Psarris fühlt sich wieder voll fit.

In Bilk hatte Kütbach angesichts der Verletztenliste in der Defensive improvisieren müssen. "Die Zuordnung stimmte nicht und es sind Riesenlücken entstanden", resümiert der Coach, ohne seinen Ersatzleuten einen Vorwurf machen zu wollen. Kütbach: "Ich war ja froh, dass sich jemand zur Verfügung gestellt hat." Auf der Sechserposition muss Sebastian Klima (Urlaub) ersetzt werden. Eine Entscheidung wird kurzfristig fallen. Im Angriff ist "Oldie" Slawomir Schulte als Sturmspitze gesetzt. Anstelle von Haak übernimmt der 41-Jährige das Kapitänsamt. "Slawo ist in der Lage, die Jungs zu führen", betont Kütbach.

Hochdahl verfügt über eine starke Formation, die extremes Pressing praktiziert. "Wir müssen alles abrufen", fordert der GSV-Coach. Immerhin: Die Stimmung im Gäste-Kader ist bestens. "Wir sind gut drauf", behauptet Kütbach. "Alle haben Bock auf dieses Spiel."

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf-Süd: Süd-Derby: Die SG muss nach Urdenbach


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.