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Düsseldorf
Tausende bummelten, der Verkehr stand still

Düsseldorf. Die gute Nachricht: Viele, viele Menschen auch aus dem Umland kamen am zweiten Adventssamstag zum Einkaufen und zum Besuch der Weihnachtsmärkte in die Innenstadt. Im Polizeideutsch heißt das dann "hohes Fußgänger- und Fahrzeugaufkommen", und das wirkte sich ab dem Mittag deutlich auf den Straßenverkehr aus.

Bereits ab 12 Uhr waren sämtliche innerstädtischen Parkhäuser voll. Trotzdem seien zunächst noch keine größeren Störungen von den Hauptverkehrsstraßen gemeldet worden, heißt es im Polizeibericht. Das änderte sich dann eine Stunde später drastisch: Stillstand auf der Heinrich-Heine-Allee, und zwar bis auf die Oberkasseler Brücke. Grund dafür sei die Engstelle im Bereich Heinrich-Heine-Platz/Theodor-Körner-Straße, so Polizeisprecher Marcel Fiebig. Dort ist noch immer Baustelle, und die Kreuzung bei hohem Verkehrsaufkommen schnell überlastet. Durch die Sperrung der Linksabbiegespur aus dem Kö-Bogen-Tunnel reduzierte die Polizei die Fahrzeugdichte, was die Lage deutlich entspannt habe.

Die Vollbelegung der Parkhäuser hielt bis zum frühen Abend an. Dann aber wollten offenbar viele Besucher gleichzeitig nach Hause. Gegen 18.45 Uhr sperrte die Polizei deshalb komplett die Zufahrt zur Altstadt aus dem Kö-Bogen-Tunnel erneut für eine Dreiviertelstunde. Dadurch habe sich die Situation gebessert, so dass die Sperrung um 19.30 Uhr aufgehoben werden konnte.

Sieben rücksichtlose Parker mussten ihre Autos nach dem Bummel beim Abschleppdienst abholen, 128 wurden verwarnt.

(sg)
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