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Kommentar
Taxifahrer sind Gesicht der Stadt

Meinung | Düsseldorf. Die Unfreundlichkeit mancher hiesiger Taxifahrer ist nicht nur eine Frage des Verbraucherschutzes. Für tausende Touristen und Geschäftsreisenden sind sie das erste Gesicht der Landeshauptstadt. Von Thorsten Breitkopf

Der Taximarkt ist ein gutes Beispiel dafür, dass staatliche Eingriffe in einen Markt zu dessen Versagen führen können. Die Regulierung des Taxigeschäfts ist ein Machwerk des letzten Jahrhunderts. Muss der Anbieter um seinen Kunden werben, preislich ebenso wie im Sinne der Freundlichkeit, ergibt das letztendlich eine Verbesserung des Service für den Verbraucher.

Jetzt aber sind die Preise starr, vom Staat festgesetzt. Die Zahl der Marktteilnehmer ist ebenfalls reglementiert. Wie es auch anders geht, sehen Reisende in vielen angelsächsische Ländern, wo sich geschäftstüchtige Taxifahrer teils vorbildlich um die Passagiere bemühen.

Und die Unfreundlichkeit mancher hiesiger Taxifahrer ist nicht nur eine Frage des Verbraucherschutzes. Für die Tausenden Touristen und vor allem Geschäftsreisenden auf dem Weg nach Düsseldorf ist der Taxifahrer am Airport das erste Gesicht der Landeshauptstadt, ein sehr wichtiger Repräsentant. Entpuppt sich dieser als griesgrämiger und wenig hilfsbereiter Mensch, überträgt sich dieses Bild auf die ganze Stadt. Es ist an der Zeit, den Taximarkt deutlich zu liberalisieren und echte Konkurrenz zu ermöglichen.

Quelle: RP
 
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