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Kommentar
Theorie gut, Praxis schlecht

Meinung In den vergangenen zwei, drei Jahren hat sich in Düsseldorf zwar vieles für die Radfahrer verbessert. Die Stadt ist aber noch immer weit davon entfernt, ihrem seit 2007 offiziellen Titel "fahrradfreundlich" zu entsprechen. Woran liegt das?

Natürlich daran, dass viel nachzuholen ist. Aber vor allem fehlt in der Stadtverwaltung ämterübergreifend das Verständnis dafür, dass Förderung des Radverkehrs nicht nur Ausbau der großen oder kleinen Trassen bedeutet, sondern oft das Wie eine Rolle spielt. Ein Radweg ist keiner, wenn er zugeparkt, zugestellt oder von einer Fußgängerzone unterbrochen ist. Die Zahl neuer Fahrradständer sagt nichts aus, wenn an stark frequentierten Punkten nicht genügend vorhanden sind. Da ist noch deutlich Luft nach oben.

denisa.richters@rheinische-post.de

Quelle: RP
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