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Düsseldorf
Tita Giese will Schadowstraße mit mobilen Sitz-Elementen gestalten

Düsseldorf. Seit mehr als sieben Jahren müssen die Einzelhändler an der Schadowstraße mit Bauarbeiten vor ihrer Tür leben, und es wird noch bis 2018 dauern, bis die einst umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands endgültig neu gestaltet wird. "Viel zu lange", findet Tita Giese, die in Düsseldorf bereits den Stresemannplatz mit Yuccas sowie den Ernst-Reuter-Platz mit Palmen gestaltet hat. Von Denisa Richters

Auch für die Schadowstraße hatte sie bereits einen Vorschlag gemacht, allerdings mit festen Elementen. Den hat sie jetzt überarbeitet und präsentiert eine flexible Lösung, die sich rasch umsetzen ließe: Die Basis bilden mobile Elemente aus Edelstahl in der Mitte der Straße. Die Sitzfläche ist aus Glas, das bei Dunkelheit von innen beleuchtet wird und Straßenlampen überflüssig macht. Die Form ist geschwungen, die Kanten sind mit LED-Bändern markiert. "Das sieht aus, als würden sie schweben", so Giese. Am Anfang und am Ende von jedem Element sind chinesische Hanfpalmen in Töpfen vorgesehen, die mit großblättrigem Bambus unterpflanzt werden. Auch Mülleimer sind integriert. Dazwischen sollen Inseln mit Cafés entstehen, geschützt durch kuppelförmige Gewächshäuser, deren Scheiben bei gutem Wetter herausgenommen werden können.

Der Fußgängerbereich auf beiden Seiten der Straße wird mit LED-Bändern abmarkiert. Ein Radweg ist nicht vorgesehen. "Das wäre Irrsinn", sagt Giese. Drei bis vier solcher Elemente könnten rasch und kostengünstig schon diesen Sommer realisiert werden - wo es die Bauarbeiten gerade erlauben.

Quelle: RP
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