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Landeshauptstadt will 2017 dabei sein
FDP stimmt gegen Tour de France in Düsseldorf

Tour de France 2017 in Düsseldorf: FDP stimmt dagegen
FOTO: Archiv
Düsseldorf. Für Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) könnte es schwer werden, den "Grand Départ" der Tour de France 2017 nach Düsseldorf zu holen. Denn bisher hat er dafür keine politische Mehrheit.

Die FDP, in der Ampel-Kooperation mit SPD und Grünen, hat in ihrer Fraktionssitzung diskutiert und sich gegen den Prolog entschieden. SPD und Grüne wollen sich in einer Woche festlegen, die CDU ebenfalls. "Wir sind eher reserviert", sagt CDU-Vize Andreas Hartnigk.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Chefin der Liberalen, nennt Gründe für das Nein ihrer Fraktion: Angesichts dringender Schulsanierungen sei nicht die Zeit, dafür mehr als sechs Millionen Euro auszugeben. "Und 2017 ist auch die Innenstadt mit den Großbaustellen gar nicht fertig." Laut Fraktionschef Markus Raub gehen auch bei der SPD die Meinungen auseinander: Manche sehen darin eine gute Möglichkeit, Düsseldorf nach außen zu repräsentieren, andere halten die Kosten für zu hoch. Ähnlich ist das Stimmungsbild bei den Grünen.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ist unterdessen nach Paris gefahren. Eingeladen hat die Amaury Sport Organisation (Aso) unter Direktor Christian Prudhomme, die die Tour de France veranstaltet. In der französischen Hauptstadt wird heute bekanntgegeben, wie die genaue Strecke der Tour im kommenden Jahr aussieht. Den Grand Départ bestreitet die Gemeinde Mont-Saint-Michel in der Region Basse-Normandie, auch Vertreter möglicher Kandidatenstädte der Folgejahre sollen bei der Verkündung der Gesamtstrecke dabeisein können.

(dr/ujr)
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