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Kommentar
Trennungen sind kein TV-Spaß

Düsseldorf. Wertewandel, Werteverfall, mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit durch eigenes Einkommen, das Maximieren vermeintlicher oder tatsächlicher Chancen: Die Gründe für die in Großstädten wie Düsseldorf besonders hohe Zahl an Trennungen sind vielfältig.

Natürlich wünscht sich niemand mehr die Zwänge des 19. Jahrhunderts zurück, wo Pfarrer und gesellschaftliche Konvention einen Ausbruch aus einem Bindungsmartyrium so gut wie unmöglich machten. Trotzdem warnen Expertinnen wie Maria Loecken davor, TV-Filme mit super-lustigen Patchwork-Konstrukten für die Realität zu halten. Oft ist der Alltag nach einer Trennung rau. Und nicht immer kommen die Kinder mit all dem klar.

joerg.janssen @rheinische-post.de

Quelle: RP
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