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Düsseldorf
Tschechien setzt auf Industrie 4.0

Düsseldorf. So locker erlebt man Botschafter selten: Ohne Jackett setzte sich Tomá Jan Podivínsky, Tschechiens Botschafter in Berlin, an den deutsch-tschechischen Wirtschaftsstammtisch im "Pilsner Urquell" in Düsseldorf und plauderte über die Wirtschaft seines Landes. Die gebe Anlass zur Freude: Das Rating sei das beste Osteuropas, beim Bruttoinlandsprodukt liege der Zuwachs aktuell bei 4,4 Prozent, die Arbeitslosenquote sei mit 5,2 Prozent niedrig. Im Zentrum steht auch in Tschechien "Industrie 4.0", Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung von cyber-physischen Systemen, wie Petra Wassner von NRW.

Invest betonte. Die Wirtschaftsförderung des Landes lädt regelmäßig mit Tschechiens Konsulat und der IHK Dortmund zu dem Wirtschaftsstammtisch. Wie sich Industrie 4.0 in der Praxis niederschlägt, berichtete Imelda Labbé, Deutschland-Chefin der tschechischen Automarke Skoda: "Fahrer-Assistenzsysteme, dynamische Abstandsmesser während der Fahrt, Infotainment - wir sind schon nahe am automatisierten Fahren." Und der Botschafter hatte seinen Dienstwagen, einen BMW, in Berlin gelassen und war im Skoda angereist.

(dr)
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