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Düsseldorf-Süd
TT-Verband zeichnet Gerd Baltha und Lars Czichun aus

Düsseldorf-Süd: TT-Verband zeichnet Gerd Baltha und Lars Czichun aus
Bezirksvorsitzender Werner Almesberger (links) und Gerhard Baltha nach der Überreichung des Kurt-Hauch-Gedächtnis-Pokals. FOTO: Klaus Verburg
Düsseldorf-Süd. Die Delegierten der Tischtennis-Bezirksversammlung ehrten zwei verdienstvolle Funktionäre aus dem Düsseldorfer Süden Von Tim Breitbach

Mit Gerhard "Gerd" Baltha vom SFD 75 und Lars Czichun von der DJK Rheinland Wersten wurden zwei verdienstvolle Ehrenamtler aus dem Düsseldorfer Süden bei der Tischtennis-Bezirksversammlung in Neukirchen-Vluyn geehrt.

Dass Baltha, Tischtennisspieler beim SFD, kein Leichtgewicht seiner Sportart ist, machte die Auszeichnung klar, die der Bezirksverband dem verdienten Funktionär und Schiedsrichter zusprach. Denn der Kurt-Hauch-Gedächtnispreis, ist nicht nur die höchste Auszeichnung des Bezirksverbandes Düsseldorf, die jährlich an besonders verdiente Akteure verliehen wird, sondern auch über 50 Zentimeter hoch - und richtig schwer. Der Niederheider freute sich über die Anerkennung seiner Verdienste. Und über den langanhaltenden Applaus der Delegierten.

Hans-Joachim Templin vom TTC Champions, der jahrzehntelang Kreissportwart war, erklärte dazu: "Damit reiht sich Gerd, der zu unseren besonders aktiven und zuverlässigen Ehrenamtlern gehört, in die Reihe jener Ausgezeichneten ein, die Tischtennissport im Bezirk Düsseldorf erst ermöglichen."

Zu seinem Abschied als Ligenleiter - unter anderem der Oberliga - gab es auch ein besonderes Dankeschön an Lars Czichun von der DJK Rheinland Wersten. Bei der Schiedsrichter-Tagung in Düsseldorf wurde Czichun für seine zehnjährige Tätigkeit als Verbandsschiedsrichter-Obmann des WTTV (Westdeutscher Tischtennis Verband) im Namen der Kollegen und der DTTB-RSR gedankt. Als Geschenk wurde ihm ein Trikot der Tischtennis-Nationalmannschaft mit allen Unterschriften der anwesenden Kollegen überreicht.

Übrigens: Die Bezirksversammlung, bei der Baltha als Delegierter den Kreis Düsseldorf vertrat, begann mit einer halben Stunde Verspätung, weil die Mehrzahl der Teilnehmer in einem der vielen Autobahn-Staus stand. Doch Bezirksvorsitzender Werner Almesberger holte dank streng strukturierter Versammlungsleitung die verlorene Zeit fast ein. Bei den Neuwahlen vertrauten die Anwesenden weiter dem bisherigen Vorstand. Neu besetzt wurde nur die Position des Pressewarts mit Klaus Verburg.

Die Wahlen zum Jugendausschuss bestätigten den Langenfelder Kreisjugendwart Sven Schneider vom SSV Berghausen als Jungendwart.

Bei den Anträgen ging es weitgehend um Anpassungen in Satzung und Wettspielordnung, die keinen Diskussionsbedarf bei den Delegierten ergaben.

Das änderte sich bei der Erweiterung der Anfangszeiten für die Spiele auf Bezirksebene. Hier kam es aufgrund zu erwartenden zeitlichen Überschneidung bei Jugendspielen (ab 15 Uhr) und der neuesten frühesten Anfangszeit bei den Erwachsenen (17.30 Uhr) zu einer Kampfabstimmung. Mit 32 zu 18 Stimmen wurde der Antrag letztlich doch angenommen.

Wohl auch, weil die Mehrzahl der Delegierten die Probleme der davon betroffenen Klubs mit höherklassigen Nachwuchsteams negierten. Einige die Vereine fühlen sich nun dadurch für ihre Nachwuchsarbeit bestraft. Denn mit der neuen Regelung ist der laut Wettspielordnung mögliche Einsatz von Nachwuchsspielern in Herren- und Damen-Mannschaften nur noch schwer möglich.

Quelle: RP
 
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