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Düsseldorf
Umzug in den Vodafone-Campus beginnt
Düsseldorf: Umzug in  den  Vodafone-Campus beginnt
Das Großraumbüro ist durch Sitzecken für Gespräche gegliedert. FOTO: Hans-Juergen Bauer
Düsseldorf. Nach nur 28 Monaten Bauzeit übergab der Zech-Baukonzern das neue Verwaltungszentrum termingerecht an Vodafone. Dort werden künftig 5000 Menschen arbeiten – in Großraumbüros, die nach einem neuen Konzept eingerichtet sind. Von Michael Brockerhoff

Das Eigenlob der Manager von Vodafone und des Bau-Unternehmens Zech war verständlich und gerechtfertigt. Denn der riesige Vodafone-Campus mit einer Nutzfläche von etwa 85 000 Quadratmetern ist termingerecht fertig geworden. "Wir haben eine Punktlandung gemacht und das Versprechen eingehalten, Mitte Dezember nach nur 28 Monaten Bauzeit den Bürobau zu übergeben", sagte Burkhardt Schmidt, Geschäftsführer der Zech Group, bei der symbolischen Schlüsselübergabe am 15. Dezember, genau in der Mitte des Monats.

Die enge Zusammenarbeit und die ausgezeichnete Planung von den Teams der beiden Unternehmen war Garant des Erfolgs, betonte Dirk Barnard, Geschäftsführer Personal bei Vodafone Deutschland bei der kurzen, zwanglosen Feier zur Übergabe.

Mit der Schlüsselübergabe ist die Arbeit aber nicht beendet, im Gegenteil: Mit dem Umzug der 5000 Mitarbeiter aus sieben in Düsseldorf verteilten Vodafone-Niederlassungen in die neue Zentrale in Heerdt beginnt eine neue Herausforderung. Bereits heute früh werden die Umzugswagen rollen. "Zuerst ziehen die rund 1500 Mitarbeiter aus dem Hochhaus und dem Behrensbau am Mannesmannufer nach Heerdt, weil dort die Mietverträge Ende des Jahres auslaufen", erklärt Henrik Grempe, der für die Planung des Umzugs verantwortlich ist.

Bis Ende März 2013 sollen dann die restlichen 3500 Mitarbeiter aus den Gebäuden am Seestern in das neue, vom Düsseldorfer Architekturbüro HPP entworfene Vodafone-Zentrum mit dem 75 Meter hohen, markanten Hochhaus ihre neuen Arbeitsplätze eingenommen haben. Für die Neuankömmlinge stehen Willkommen-Teams bereit, die den Mitarbeitern helfen, sich zurechtzufinden, so Grempe.

Aber schon seit Monaten wurden die Mitarbeiter auf den Umzug und auf die neuen Räume vorbereitet: "Sie konnten beispielsweise ein Modellbüro besichtigen, um sich die neue Umgebung vorstellen zu können", erklärt Grempe. Denn im neuen Vodafone-Campus "wurde die Arbeitswelt neu gestaltet, um die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu fördern", hob Barnard hervor. Deswegen gibt es keine Einzelbüros mehr, sondern nur noch komplett offene Flächen auf den Etagen, auf denen Schreibtische in der Regel in Vierergruppen verteilt sind. "Das gilt auch für die Chefetage, auch die Unternehmensleitung sitzt in Großraumbüros", erklärte Barnard.

Kontakte zwischen den Mitarbeitern sollen so leichter möglich sein.Die offenen Büros sollen aber nicht einer Fabrikhalle gleichen. "Durch kleine Sitzgruppen mit Sofas und kleine, transparente, abzuschottende Plätze gibt es Rückzugsmöglichkeiten, und der Raum wird zugleich gegliedert", so Grempe.

Zum neuen Konzept gehört auch, dass Mitarbeiter keinen festen Schreibtisch haben, sondern innerhalb einer Abteilung ihren Platz wählen und sich mit ihrem Laptop eindocken können. Die Flexibilität ist Teil eines neuen Arbeitskonzeptes. Denn die Mitarbeiter können bis zu 50 Prozent ihre Arbeit auch von zu Hause aus erledigen, sagte Grempe.

Quelle: jco/top
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