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Düsseldorf
Uni-Sporthalle wird länger für Flüchtlinge genutzt

Düsseldorf. Das Sporthallengebäude 28.01 der Heinrich-Heine-Universität wird weiter als Notunterkunft für Flüchtlinge verwendet. Uni-Rektorin Anja Steinbeck teilte den Studierenden mit, dass die Stadt um eine Verlängerung bis Mitte Dezember gebeten habe. Der Sportbetrieb der Hochschule im und um das Gebäude könne folglich erst zum 4. Januar 2016 wieder aufgenommen werden. Seit Mitte August leben bis zu 300 Flüchtlinge in der Turnhalle. Ursprünglich war eine Nutzung bis Mitte Oktober vorgesehen gewesen, aber mehrfach verlängert worden. Die Stadt wartet auf die Inbetriebnahme weiterer Modul-Anlagen, um die verbliebenen Notunterkünfte räumen zu können.

Uni-Rektorin Steinbeck betont in ihrem Schreiben an die Studierenden, die Universität leiste "ihren Beitrag zur Lösung dieses gesellschaftlichen Problems", indem sie die Turnhalle zur Verfügung stelle. Darüber hinaus unterstützten zahlreiche Studierende und Mitarbeiter der Universität ehrenamtlich die in Düsseldorf lebenden Flüchtlinge.

(arl)
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