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Lassa-Fieber
Uniklinik versorgt zwei Lassa-Patienten

Die wichtigsten Informationen zu Lassafieber
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Düsseldorf. Auf der Sonderisolierstation der Düsseldorfer Uniklinik werden aktuell zwei Patienten mit Lassa-Fieber behandelt. Ein weiterer Patient stehe derzeit zudem unter Beobachtung. Damit sind alle Plätze im Hochsicherheitsbereich der Uniklinik belegt.

Im Hochsicherheitsbereich der Uniklinik werden derzeit zwei Patienten mit Lassa-Fieber behandelt. Wie die Uniklinik am Freitag mitteilte, seien die Beiden bereits am Mittwoch aufgenommen worden und Kontaktpersonen des US-Amerikaners, der vor wenigen Tagen in Köln am Lassa-Fieber gestorben war.

Infos: So sieht die Sonderisolierstation in Düsseldorf aus FOTO: dpa, fg

Die Tests auf die Virus-Erkrankung seien bei beiden Patienten positiv ausgefallen. Sie werden nun vor Ort auf der Sonderisolierstation versorgt, ihr  Gesundheitszustand sei aber stabil. Im Hochsicherheitsbereich liegt nach Angaben der Uniklinik zurzeit auch eine weitere Person: Sie stehe wegen des Verdachts einer Infektion unter Beobachtung, ihr Gesundheitszustand sei aber ebenfalls nicht kritisch. Auch diese Person sei eine Kontaktperson des Kölner Lassa-Patienten. Damit sind alle drei Plätze für Fälle mit hochansteckenden Krankheiten an der Uniklinik belegt.

Den 47-jährigen Mann, der am vergangenen Samstag mit Verdacht auf Lassa-Fieber auf der Sonderisolierstation aufgenommen worden war, habe man inzwischen aber entlassen: Alle virologischen Untersuchungen seien negativ ausgefallen die Inkubationszeit jetzt beendet.

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(semi)
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