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Düsseldorf
Uniklinik will Behandlungen verbessern

Düsseldorf. Mit der Veröffentlichung ihrer Daten zur Behandlungsqualität unterstützt die Uniklinik die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) auf freiwilliger Basis dabei, die Qualität von medizinischen Behandlungen mess- und vergleichbar zu machen und so auch zu verbessern und transparenter zu machen. In der Initiative engagieren sich 280 Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz, insgesamt können so rund 5,8 Millionen Behandlungsfälle bewertet und veröffentlicht werden.

Auf www.uniklinik-duesseldorf.de/iqm sind nun Daten der Uniklinik aus dem Jahr 2015 zur Behandlungsqualität einsehbar (u. a. Schlaganfälle, Erkrankungen der Lunge und des Herzens, Geburtshilfe), auch ein Vergleich mit den Durchschnittsdaten der anderen Kliniken und Erwartungswerten auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts ist dabei möglich. Die Ergebnisse geben ein sehr unterschiedliches Bild von der Behandlungsqualität ab: So liegt der Maximalversorger in einigen Bereichen im Durchschnitt, in anderen darüber oder sogar darunter (Beispiel: Zahl der Todesfälle bei Schlaganfall). Im letzten Fall müsse man aber auch berücksichtigen, dass an den Unikliniken traditionell sehr schwer kranke Patienten und solche mit einem hohen Sterblichkeitsrisiko behandelt werden: Durchschnittswerte zum Vergleich und zur Beurteilung der Behandlungsqualität für Uniklinken reichten daher nicht aus, meint man an der Uniklinik. Die Daten würden der Uniklinik aber "Anhaltspunkte darüber geben, was wir uns genauer ansehen müssen", so der Qualitätsmanager der Uniklinik, Ralf Waßmuth.

(semi)
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