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Wildwuchs in Düsseldorf
"Unkraut ist einfach nicht attraktiv in der Stadt"

Wildwuchs - Die Beispiele unserer Leser
Wildwuchs - Die Beispiele unserer Leser FOTO: Markus Heid
Düsseldorf. Ist das "Natur in der Stadt" oder kann das weg? Unser Artikel zum Wildwuchs von Unkraut in der Stadt wurde von unseren Lesern viel diskutiert. Wir haben mit einer Expertin über das wuchernde Grün gesprochen.

Gisela Redemann, Sprecherin des Arbeitskreises VHS-Biogarten, weist auf die Wildwiesen beispielsweise am Südring oder an der Kopernikusstraße hin. "Natürlich sieht man da viele Insekten, die Nahrung finden. Es macht Sinn, solche Ecken einzurichten", sagt die Expertin, die seit Jahrzehnten gemeinsam mit anderen Helfern den Biogarten im Düsseldorfer Südpark pflegt. Aber sie sieht auch Grenzen: "Brennnesseln bieten Lebensraum für mehr als 25 Schmetterlingsarten, die will man trotzdem nicht überall in der Stadt haben."

Redemann, die im vergangenen Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, warnt deswegen vor Verallgemeinerungen - auf das jeweilige Konzept käme es an. Natürlich habe das Regenwetter zum starken Wachstum beigetragen und man habe nicht mähen können. "Und Unkraut ist nicht attraktiv."

Ob in Parkanlagen, an Bahngleisen, Randstreifen an Straßen oder Bauzäunen: Überall in Düsseldorf wuchert das Unkraut. Die CDU macht den Sparkurs der Stadt dafür verantwortlich. 

(irz)
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