| 22.04 Uhr

Düsseldorf
Unruhiger Abend für die Feuerwehr

Am späten Nachmittag bis zum frühen Abend hielten gleich vier Einsätze die Feuerwehr Düsseldorf auf Trapp. Insgesamt waren an allen Einsatzstellen circa 90 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr beschäftigt. Es kamen bei allen Einsätzen keine Personen zu Schaden.

Ein LKW hat im Bereich Oerschbachstraße und ein Teilstück der Autobahn A 46 in Fahrtrichtung Wuppertal eine circa 1500 Meter lange Fettsäurespur verursacht. Die fetthaltige Substanz wurde in Zusammenarbeit mit der Werkfeuerwehr Henkel und Kräften der Städtischen Feuerwehr aufwendig von der Fahrbahn aufgenommen. Zum Einsatz kam dabei das neue "Öl –Wasch- Saugfahrzeug" der Feuerwehr Düsseldorf. Für die Dauer des Einsatzes musste die Auffahrt zur A 46 komplett und eine Fahrspur der A 46 bis zur Autobahnauffahrt der A 59 gesperrt werden. Anschließend wurde das aufgenommene Produkt einem Entsorgungsbetrieb zugeführt. Der Verursacher konnte im Laufe des Einsatzes ermittelt werden.

Ein besorgter Passant meldete der Leitstelle, dass "Am Wehrhahn" Rauch aus einem Kellerschacht aufsteigen würde. Aufgrund der Einsatzmeldung wurden umgehend zwei Löschzüge zum Wehrhahn entsendet. Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, konnte schnell wieder Entwarnung gegeben werden, da nur ein wenig Unrat im Kellerschacht glimmte. Mit einem Kleinlöschgerät wurde der Abfall abgelöscht und der Rauch mittels Hochleistungslüfter entfernt.

Ein ähnlicher Einsatz wurde auf der Schloßstraße gemeldet. Auch hier drang Rauch aus einem Kellerschacht. Wie bereits "Am Wehrhahn" brannte Unrat in einem Kellerschacht. Dieser wurde ebenfalls mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht und ebenfalls kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Kurze Zeit später meldete die Rheinbahn, dass Rauch aus einem U-Bahnschacht am U-Bahnhof Steinstraße/Königsalleeaufstieg. Zwei Löschzüge und zahlreiche Sonderfahrzeuge wurden alarmiert. Auch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da Müll in einem kleinen Aschenbecher gebrannt hatte. Mitarbeiter der Rheinbahn hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr den Müll im Aschenbecher gelöscht.

(awes)
 
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