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Sturmschäden in Düsseldorf
Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen

Sturmschäden im Düsseldorfer Stadtgebiet
Sturmschäden im Düsseldorfer Stadtgebiet FOTO: Jan Wiefels
Düsseldorf. Am Mittwochmorgen hat Sturmtief "Burglind" in weiten Teilen von NRW Bäume umstürzen lassen und teilweise auch Straßen überflutet. Auch Düsseldorf war stark betroffen.

Die Feuerwehr musste ab 5.30 Uhr bis zum Abend zu 95 Sturmeinsätzen im ganzen Düsseldorfer Stadtgebiet ausrücken. Der Großteil der Einsätze fiel dabei auf den frühen Morgen bis hin zum Mittag.

Darunter waren vor allem Störungen durch umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste und Dachziegel und Dachrinnen. Auch Kamine wurden beschädigt, ebenso Autos durch umgestürzte Bäume. Vermutlich ebenfalls durch den Sturm, lösten auch acht Brandmeldeanlagen fast gleichzeitig aus.

"Glücklicherweise wurde bisher niemand verletzt. Trotz des starken Sturms ist Düsseldorf wohl noch mit einem blauen Auge davon gekommen", sagte ein Feuerwehrsprecher.

Sturmtief "Burglind" fegt über NRW

Auf dem Gather Weg in Lierenfeld stürzte ein Baum auf einen parkenden Pkw. Der Baum musste aufwendig zersägt und beseitigt werden. 

Bäume drohen umzustürzen

Auf dem Tannenhofweg in Gerresheim hatte sich ein Baum mit seiner Krone in einen anderen Baum gelegt und drohte umzustürzen. Mit den normalen Mitteln kamen die Kräfte von Feuerwache Gräulinger Straße nicht weiter und alarmierten den Feuerwehrkran von der Umweltschutzwache Posener Straße hinzu. Mit dessen Hilfe konnte die Krone abgetragen und der Baum zersägt werden.

Aufgrund des erhöhten Wasserpegels der Anger in Angermund wurde die Feuerwehr in Abstimmung mit dem Umweltamt tätig. Sie öffneten mit einem Radlader ein Vorflutgelände im Bereich Überangermark. Zusätzlich werden im diesem Bereich Sandsäcke und weiteres Material vorgehalten. Der Wasserpegel bleibt weiterhin unter Beobachtung von Feuerwehr und Umweltamt.

Am Koenenkampweg in Kaiserswerth wurde eine überspülte Unterführung von einem Autofahrer unterschätzt. Er fuhr sein Automatikfahrzeug durch die Unterführung und blieb aufgrund des Wassers stecken. Die Freiwillige Feuerwehr Kaiserswerth konnte den Fahrer retten, aber sein Fahrzeug ließ sich aufgrund des Automatikgetriebes nicht mehr bewegen. 

Noch bis zum Abend seien starke Regenfälle und Sturmböen bis Windstärke 10 möglich warnt der Deutsche Wetterdienst.

Für ganz NRW gilt weiterhin die Warnstufe 2, bei der vor entwurzelten Bäumen und herumgewirbelten Dachziegeln gewarnt wird.

(aka)
 
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