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Düsseldorf
Vaillant-Manager spricht über Russland

Düsseldorf. Auf Einladung des Deutsch-Russischen Wirtschaftsclubs DRW sprach der Russlandbeauftragte des Remscheider Heizungsbauers Vaillant in den Räumen des Düsseldorfer Wirtschaftsclubs über Geschäftsgebahren in dem Riesenreich. "Die deutschen Firmen waren sehr erfolgreich in Russland. Zu Beginn unserer Arbeit auf dem russischen Markt lag zum Beispiel unser jährliches Umsatzplus bei 70 Prozent. In den letzten Jahren vor der politischen Krise wuchs der Umsatz ständig auf satte 35 Prozent", sagte Maxim Shakhov, Geschäftsführer von Vaillant Russland. "Jetzt sind wir leider bei einem deutlichen Minus, aber trotzdem bleibt Russland für unsere Gruppe das Kerngeschäft", so Shakhov weiter.

Dank "Made in Germany" hätten Vaillant und andere deutsche Unternehmen sehr gute Chancen. Aber es gebe viele Nuancen, auf die unbedingt geachtet werden muss. Voraussetzung sei das persönliche Vertrauen nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den Installateuren und den Zwischenhändlern. "Für die Russen sind die Mitarbeiter wie die Mitglieder einer Familie. Und wir haben es geschafft, eine gute Familie zu gründen", bestätigte Shakhov. Die Vaillant Gruppe hat ihr Repräsentanzbüro erst vor 22 Jahren in Russland eröffnet. Im Herbst zieht die Firma in ein neues Büro in Moskau um.

(tb)
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