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Frank Bsirske
Verdi-Chef Bsirske lobt Rheinbahn

Düsseldorf. Frank Bsirske, Chef der Dienstleistungsgewerkschaft war gestern im Rahmen seiner Sommertour 2016 zu Gast in Düsseldorf und besuchte - sicher nicht ganz zufällig - den Rheinbahn-Betriebshof in Heerdt. Denn das kommunale Nahverkehrsunternehmen ist seit Jahrzehnten eine Hochburg der Gewerkschaften. Von Thorsten Breitkopf

Das erahnen manche Fahrgäste, wenn mal wieder eine Tarifrunde im Öffentlichen Dienst ansteht und bei der Rheinbahn wirklich alle Räder stillstehen. Wie hoch der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist, könne Düsseldorfs Bezirksgeschäftsführerin Stephanie Peifer nicht sagen. "Aber es geht schon an die 100 Prozent." Rheinbahn ist Verdi-Land, und Frank Bsirske dort ein gerngesehener Gast. Entsprechend dankbar verhielt sich der Funktionär und lobte die Rheinbahn quasi als Musterbetrieb. "Wir haben die sachgrundlose Befristung von zwei Jahren bei unseren Beschäftigten abgeschafft", erklärte Rheinbahn-Vorstand und Arbeitsdirektor Klaus Klar. Vorher waren Mitarbeiter meist zunächst auf zwei Jahre befristet angestellt. Außerdem haben Rheinbahn und Betriebsrat sich kürzlich eine neue Betriebsvereinbarung gegeben.

"Die Rheinbahn ist mit Blick auf diese Errungenschaften ein vorbildlicher Betrieb. Man darf nicht vergessen, dass Bus- oder Bahnfahrer - gerade in Stoßzeiten mit viel Fußgänger- und Autoverkehr einer der anstrengendsten Jobs ist", sagte Frank Bsirske. Und dann warb er bei der Pressekonferenz in einem Straßenbahnwagen der Rheinbahn für eine Mitgliedschaft in der Dienstleistungsgewerkschaft.

Vor dem Rheinbahnabstecher hatte Verdi-Chef Bsirske den Dienstleister Aviapartner am Düsseldorfer Flughafen besucht. Themen waren Personalengpässe und ein neu gegründeter Betriebsrat.

Quelle: RP
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