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Düsseldorf
Verfahren zur Gestaltung der Schadowstraße startet

Düsseldorf. Wegen der geplanten Neubauten am Rand des Gustaf-Gründgens-Platzes ("Ingenhoven-Tal") wird die Schadowstraße noch bis 2018 unter Bauarbeiten zu leiden haben. Danach wird sie aber als Fußgängerzone mit Radweg komplett neu gestaltet. In einem Gutachterverfahren sollen mehrere Teams aus Architekten und Landschaftsplanern Vorschläge machen, wie das aussehen könnte. Der Planungsausschuss hat das Gutachterverfahren jetzt auf den Weg gebracht.

Es soll bis Herbst dieses Jahres durchgeführt werden. Bis zu fünf Teams sollen dafür ausgewählt werden, die in etwa acht Wochen Konzepte erarbeiten sollen. Grundlage sollen neben den Vorgaben der Politik (Radweg, Erreichbarkeit Parkhaus Bleichstraße, Außengastronomie und begrünte Zonen) auch die Anregungen von Bürgern sein, die 2015 bei einem Workshopverfahren eingegangen sind. Das erklärte Ziel ist, die Schadowstraße "wieder zu einem Einzelhandelsstandort höchster Attraktivität" zu machen. Vor Beginn der Bauarbeiten zur Wehrhahn-Linie 2008 war die Straße eine der umsatzstärksten Deutschlands.

Über den Radweg wird kontrovers diskutiert. Er soll den Vorgaben zufolge eindeutig zu erkennen sein, damit "Konfliktsituationen zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmern vermieden werden". Er soll klar vom reinen Fußgängerbereich abgegrenzt werden.

(dr)
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