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Düsseldorf
Verkehrsamt: Feuerwehraktion war genehmigt

Düsseldorf. Das Spalier aus Feuerwehrleuten und -fahrzeugen auf der Rheinkniebrücke zum Abschied von Feuerwehr-Chef Peter Albers war mit dem Amt für Verkehrsmanagement abgestimmt. Die Stadt habe diese Herzensangelegenheit der Feuerwehrleute fachlich unterstützt, sagte Stadtsprecher Michael Buch auf Anfrage. Sondernutzungen des öffentlichen Verkehrsraums seien grundsätzlich möglich. Buch nannte beispielhaft Straßensperrungen für Krane bei privaten Baumaßnahmen oder die Einrichtung einer Bushaltespur auf der Oberkasseler Brücke zum Eurovision Songcontest.

"In jedem Fall wägt die Verwaltung ab, ob die Auswirkungen auf den fließenden Verkehr im Einzelfall zu tolerieren sind", sagte Buch. Im Fall der Feuerwehraktion sei die Sperrung der rechten Fahrspur von 11.45 bis 12.30 Uhr "deutlich außerhalb der Hauptverkehrszeiten" erfolgt. Initiiert hatten den Abschiedsgruß, mit dem Albers auf seiner letzten Dienstfahrt nach 40 Jahren bei der städtischen Feuerwehr überrascht wurde, Feuerwehrleute in ihrer Freizeit.

Sie hätten dafür die verkehrsärmste Zeit am Mittag gewählt und geplant, den Verkehr zweispurig am Feuerwehrspalier vorbeifahren zu lassen. Nicht geplant allerdings war, dass der nach eigener Aussage völlig überwältige Feuerwehrchef spontan aus seinem Wagen stieg und jedem Anwesenden die Hand reichte.

(sg)
 
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