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Kommentar zum Düsseldorfer Verkehr
Verkehrswende steckt im Stau

Meinung | Düsseldorf. Mindestens ein Gutes hat die Debatte um den ZDF-Beitrag zum Thema Schadstoffbelastungen in Großstädten: Es wird wieder über die Zukunft des Verkehrs in Düsseldorf gesprochen. Die liegt ganz sicher nicht in der Erziehung oder gar Diskriminierung von Autofahrern.  Von Christian Herrendorf

Sie liegt in der Frage, wie man die Zahl der Autofahrer verringert, weil offenkundig zu viele Fahrzeuge auf den Straßen sind. Es geht also darum, sie vom Umstieg wirklich zu überzeugen. Das hat die Ampel-Kooperation 2014 als eines ihrer Kernziele richtig und vorausschauend formuliert. Die Bilanz fällt nach der drei Jahren ernüchternd aus.

Positiv zu vermerken ist, dass für Radfahrer viel investiert wird und die Werbung für dieses Verkehrsmittel Wirkung zeigt. Bei Nahverkehr aber sind Zeit und Energie für Randerscheinungen ausgegeben worden. Wer täglich mit der Bahn in Düsseldorf unterwegs ist, spürt an vielen Kreuzungen noch nichts von der Vorfahrt für den ÖPNV, wer nach 20 Uhr eine Fahrt antritt, kann oft nur schwer erkennen, dass es einen Takt gibt, der einer Metropole würdig ist.

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